Fuchsschwanzpalme

Fuchsschwanzpalme (Wodyetia bifurcata)

Gattung/Art

Die Fuchsschwanzpalme (botanisch Wodyetia bifurcata) gehört der Familie der Palmengewächse (Arecaceae) an, diese umfasst 183 Gattungen mit über 2500 rezenten Arten. Die Gattung Wodyetia ist Teil des Subtribus der Ptychospermatinae, zu deren Vertretern zählen Palmen unterschiedlichster Größe, deren Merkmale gefiederte Blätter mit ausgerissenen Blattspitzen, sowie ausgeprägten Kronenschaften sind.

Herkunft

Die erst im Jahr 1978 wissenschaftlich beschriebene Fuchsschwanzpalme wächst endemisch im Nordosten Australiens. Dort ist sie beheimatet in Cape Melville, Queensland, nahe der Cape York Halbinsel und der Bathurst Bay. Der Name „Wodyetia“ leitet sich ab von einem einheimischen Aborigine namens Wodyeti, ein Botaniker der auf die bis dahin unbekannte Palme aufmerksam machte. Das aus dem Lateinischen stammende „Bifurcata“ bedeutet „In zwei Teile geteilt“, in Anlehnung an die geteilten Blattspitzen.

Aussehen

An ihrem natürlichen Standort erreicht die Fuchsschwanzpalme Höhen von bis zu zwölf Metern, in geschlossenen Räumen bis zu fünf Metern. Ihren Trivialnamen erhielt die Fiederpalme durch ihre gezahnten, breiten Fiederblättchen. Die immergrünen, unpaarig gefiederten Blätter von sattgrüner Farbgebung sind quirlständig. Diese stehen in unterschiedlichen Winkeln vom Blattstiel ab, so entsteht der optische Eindruck einer Bürste bzw. eines Fuchsschwanzes. Sie bildet einen solitären, schlanken, leicht flaschenförmigen und glatten Stamm, dessen lange, dichte Fiederblätter die ausgeprägte, üppige Krone bilden. Diese Fiedern besitzen eine silbrige Unterseite mit einer Länge von 15 Zentimetern und einer Breite von 5 Zentimetern.

Pflege

Die Fuchsschwanzpalme eignet sich sowohl als Garten- als auch Zimmerpflanze. Optimal gedeiht sie an vollsonnigen Standorten, verträgt aber auch Halbschatten. Der Boden ist idealerweise durchlässig und feucht, für getopfte Fuchsschwanzpalmen eignen sich Kakteen- oder Sukkulentensubtrate. Bei ausreichender Wärme und gleichmäßigem, aber moderatem Gießen wachsen die Jungpalmen schnell voran, tolerieren sowohl Trockenheit und trockene Böden, als auch windige Plätze. Beim Bewässern der Pflanze sollte allerdings darauf geachtet werden, Staunässe zu vermeiden, da die Palme empfindlich auf diese reagiert. Zudem ist ratsam, die Pflanze langsam zu bewässern, um sicherzustellen, dass das Wasser an die Wurzeln der Palme gelangt. Im Winter sollte sie trocken gehalten werden. Ein Schnitt ist für die Fuchsschwanzpalme normalerweise nicht erforderlich, allerdings ist das regelmäßige Entfernen der toten Blattwedel empfehlenswert, da diese Parasiten anlocken und Krankheiten auslösen können. Düngung kann in regelmäßigen Abständen durch handelsüblichen Palmendünger oder kaliumhaltige Düngemittel mit ausreichend vorhandenen Mikronährstoffen erfolgen. In den Wintermonaten sollte auf die Zugabe von Dünger jedoch verzichtet werden. Zudem ist bei der Fuchsschwanzpalme als Zimmerpflanze auf ausreichende Belüftung zu achten. In den mitteleuropäischen Klimazonen findet sich die Fiederpalme im Sommer bei geringer Pflege gut zurecht und benötigt lediglich einen geeigneten Standort zur Winterruhe. Der geringe Pflegebedarf hat zu ihrer Popularität insbesondere in Europa und Nordamerika beigetragen, wo sie oft in Gartencentern zu erstehen ist.

Überwinterung

Die Fuchsschwanzpalme ist nicht winterhart und verträgt nur eine Minustemperatur von maximal drei Grad. Idealerweise wird die Pflanze über die Wintermonate in der Wohnung, im Gewächshaus oder im Wintergarten gehalten, am besten bei rund 20 Grad. Unbelichtete Standorte wie Keller oder Garagen eignen sich als Standort zur Winterruhe nicht, diese sind in der Regel zu kalt und lichtarm. Die Bewässerung der Palme sollte im Winter alle sechs Wochen erfolgen.

Schädlinge und KPalmerankheiten

Bei fehlerhafter Pflege reagiert die Palme mit krankhafter Erscheinung und toten Blattwedeln, welche entfernt werden müssen. Insbesondere reagiert die Pflanze empfindlich auf Staunässe und unzureichendes Licht, was sich sofort in gelben oder braunen Blättern äußert. Bei zu starkem Bewässern kann sie Wurzelfäule als auch Pilzbefall entwickeln. Bei Eisenmangel können sich am Stamm von einem Pilz herrührende, braune Flecken entwickeln, was durch Zugabe von Eisen und Beschneiden der betroffenen Stellen behoben werden kann. Zu den bekannten Krankheiten zählen Anthracnose, Diplodia, Exserohilum, Petalotiopsis und Phomopsis. Diese zeigen sich als Flecken auf den Blättern der Fuchsschwanzpalme und können mit einem Kupfer-Fungizid behandelt werden. Bei Nährstoffmangel entwickeln sie Chlorisis (Chlorophyllmangel), was sich ebenfalls in gelben oder braunen Blättern äußert. Dies behebt man in der Regel mit einer Zugabe von Bor oder Kalium.

Bekannte Parasiten sind der Eichenholzbohrer, die Bananenmotte, Wollläuse, Schmierläuse und die Mottenschildläuse. Das Entfernen dieser Schädlinge erfolgt durch das Insektizid „Imidacloprid“.

 

Dreieckspalme

Diese Dreieckspalme (Dypsis decaryi) zählt zu den schnell wachsenden Palmenarten. Sie ist als Solitärpflanze überall ein hinreißender Hingucker. Der Name leitet sich davon ab, dass der runde Stamm aufgrund seiner Blattansätze dreieckig wirkt. Hinzu kommt, dass die Wedel in lediglich drei Richtungen wachsen. Die Dreieckspalme wird bis zu sechs Meter groß, im Kübel etwas kleiner, und besitzt bis zu zwei bis drei Meter lange Wedel. Ein weiteres Merkmal dieser Palmenart ist die pudrige Schicht auf den Wedeln, so dass die Palme je nach Sonneneinstrahlung graugrün oder silbrig schimmert.

Diese Palme ist ganzjährig auf hohe Temperaturen angewiesen. Im Sommer schmückt sich die Dreieckspalme mit wunderschönen weißen Blüten. Aus ihnen entwickeln sich danach die Samen. Das Laub dieser Palme ist immergrün, sie kann ganzjährig gepflanzt werden.

Herkunft

Die Dreieckspalme kommt ursprünglich aus Madagaskar. Dort wächst sie bis heute in freier Natur in den Regenwäldern. Aufgrund des dortigen tropischen Klimas bevorzugt die Dreieckspalme stets Sonne und Wärme, auch bei uns. Die Dreieckspalme ist seit Jahren eine beliebte Zierpflanze. Da sie schnell wächst und eine attraktive Erscheinung ist, lässt sie sich im Sommer gut als Kübelpflanze auf Terrasse oder Balkon oder ganzjährig im Haus präsentieren.

Wegen ihres dunkel schimmernden Stamms und ihrer graugrünen Blätter sowie ihres bogig überhängenden Wuchses ist die Dreieckspalme eine der schönsten Zierpalmen. Da die Dreieckspalme sehr schnell wächst ist es sinnvoll, kleine Palmenexemplare zu kaufen. Diese kann man auch besser transportieren.

Standort und Verwendung

Die Dreieckspalme ist eine beliebte Zimmer- oder Kübelpflanze. Aufgrund ihrer afrikanischen Herkunft bevorzugt die Dreieckspalme einen sonnigen oder halbschattigen Platz. Optimal sind das ganze Jahr über Temperaturen zwischen 20 bis 25 Grad Celsius.

Die Palme besitzt einen eher schlanken Wuchs, so dass sie vielfältig einsetzbar ist und wenig Platz in Anspruch nimmt. Auch in Wintergärten oder in Büros macht diese Palme eine gute Figur. Sie schmückt außerdem elegante Säle oder Empfangshallen. Wichtig ist, dass Temperatur- und Lichtverhältnisse passen. Ein Standort in der Nähe eines Fensters auf der Südseite ist perfekt.

Steht die Pflanze während der kühleren Jahreszeit in einem Innenraum oder im Halbschatten, darf sie nicht plötzlich in die direkte Sonne gestellt werden, da sie dort einen Sonnenbrand bekommt. In der Folge können die Wedel braun werden und absterben. Wichtig ist stets ein sanfter Übergang vom Halbschatten zur Sonne.

Substrat und Pflegemaßnahmen

Die Dreieckspalme ist pflegeleicht. Sie bevorzugt einen durchlässigen und leicht sauren Boden. Perfekt entwickelt sich die Palme in einem Gemisch aus Sand und Blähton, das wasserdurchlässig ist.

Treten die Wurzeln aus dem Substrat heraus, sollte die Palme in ein größeres Pflanzgefäß umgetopft werden. Der perfekte Zeitpunkt ist der Frühling. Palmenfreunde achten darauf, dass unten das Blähton-Kies-Gemisch als Drainage gefüllt wird. Diese Schichte sollte etwa zwei Zentimeter dick sein. Danach kommt die Erde. Diese kann aus Gartenerde, Sand und Kompost sowie ein wenig organischem Dünger bestehen. Die Palme sollte für ein optimales Gedeihen regelmäßig gedüngt werden. Dazu reicht ein handelsüblicher Blumendünger.

Gießen und andere Pflegemaßnahmen

Die Dreieckspalme sollte regelmäßig gegossen werden. Tägliche Wassergaben sind jedoch nicht notwendig. Die Erde sollte stets etwas feucht sein. Staunässe verträgt die Palme jedoch nicht.

Ein Rückschnitt der Dreieckspalme ist nicht notwendig. Lediglich abgestorbenen Triebe werden entfernt. Da die Dreieckspalme zu den Warmhauspflanzen gehört, liebt sie eine hohe Luftfeuchtigkeit. Dafür sollte sie regelmäßig mit laufwarmem Wasser besprüht werden.

Vermehrung

Die Vermehrung der Palme erfolgt durch Samen. Dabei ist jedoch Geduld gefragt. Die harten Samen müssen zunächst im Wasser vorquellen. Anschließend kommen sie in Aussaaterde. Sie werden etwa einen Zentimeter tief hineingesteckt. Die Erde sollte stets feucht, jedoch nicht nass sein. Die Samen benötigen mindestens ein Vierteljahr, bevor sie keimen. Das Anzuchtgefäß sollte mit einer lichtdurchlässigen Folie oder mit einem Glas abgedeckt werden.

Überwinterung

Dreieckspalmen benötigen Wärme und sind daher nicht frostbeständig. In unseren Breiten können die Palmen daher nicht im Garten oder auf der Terrasse überwintern. Schon Temperaturen unter 15 Grad Celsius verträgt die Palme auf Dauer nicht gut.
Der beste Überwinterungsplatz ist ein beheizter, heller Raum. Optimal ist es, sie mit lauwarmem Wasser zu besprühen.

Krankheiten und Schädlinge

Die Dreieckspalme ist nicht sehr anfällig gegenüber Krankheiten oder Schädlingen. Die pflegeleichte Pflanze kann jedoch braune Spitzen oder gelbe Blätter bekommen oder von Schädlingen befallen werden. Diese entfernt man mit einem der üblichen Pflanzenschutzmittel. Schildläuse bekämpft man mit einer selbstgemachten Seifen-Spiritus-Lauge. Ist die Pflanze von Spinnmilben befallen, was man an den hellen Spinnweben erkennen kann, wird sie ganz einfach über der Wanne abgeduscht.

Dattelpalme

Die Dattelpalme

Die Dattelpalme verträgt unser Klima und kommt vielerorts in Deutschland vor.

Eine Dattelpalme mit Kokosnüssen

In vielen Wohnbereichen, im Wintergarten oder auf der Terrasse, finden sich vielerorts Dattelpalmen. Sie haben sich als robuste und genügsame Pflanzen längst einen Platz in heimischen Bereichen gesichert. Die Dattelpalme, die auch Phoenixpalme heißt, kommt mit unserem Klima hierzulande sehr gut aus und stellt in Sachen Pflege keine außergewöhnlichen Herausforderungen.

Warmer Standort bevorzugt

Die Dattelpalmen haben sich längst an unsere Breitengrade gewöhnt. Im Gegensatz zu anderen Palmenarten, die aus einem tropisch warmen Gebiet stammen, kann sich die Palme besser mit kühleren Temperaturen anfreunden. Klar ist, dass das noch lange nicht heißt, dass die Pflanze auch Kälte aushält, sie mag es eindeutig lieber warm. Wichtig ist, dass sie keinen Wind und keinen kalten Regen abbekommt. Wichtig ist viel Licht, zumindest sollte der Stellplatz im Halbschatten liegen. Mit direkter Sonneneinstrahlung sollte sie erst im Laufe der Zeit gewöhnt werden. Ein Standort im Wintergarten, der sich ja aufheizen kann, tut der Dattelpalme sehr gut. Ratsam in diesem Zusammenhang ist, dass die Fensterflächen mit entsprechendem Sonnenschutz bzw. einem Beschattungssystem ausgestattet sind. Wenn es Außentemperaturen unter 15 Grad hat, sollte die Dattelpalme im Haus einen Platz finden, wobei Besitzer dieser Pflanze dann am besten einen Ort, direkt am Fenster auswählen.

Einige Nährstoffe im Boden sind wichtig

Eine Dattelpalme sollte in lockerer Erde gepflanzt sein. Einige Nährstoffe sind für das gute Gedeihen notwendig, weshalb sich Besitzer dieser Pflanzen am besten die Erde selbst zusammen stellen. Dazu werden zwei Drittel Kompost-Erde mit einem Drittel grobem Sand bzw. Lavagries vermischt. Auf dem Topfboden sollte eine Drainage aus Kies, Tonscherben bzw. Steinchen gelegt werden. Kleinere Versionen einer Dattelpalme können auch sehr gut als Hydrokultur gehalten werden.

Regelmäßig ausgiebig gießen und düngen

Wächst die Dattelpalme gut, muss sie mit ausreichend Wasser versorgt werden. Gerade die große Blattmasse benötigt eine umfassende Menge Feuchtigkeit, da ja auf der Oberfläche der Blätter viel verdunstet. Wichtig ist, dass die Erde der Dattelpalme nie richtig austrocknet, sie sollte aber auch nicht in einer Wasserpfütze im Topf stehen. Zum Gießen eignet sich einfaches Regenwasser sehr gut, aber auch zimmerwarmes Leitungswasser ist geeignet. In diesem Fall sollte aber auf den Kalkgehalt des Wassers geachtet werden. Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, die zwischen 40 und 60 Prozent liegt, tut einer Dattelpalme gut. Immerhin ist sie an ein semiarides Klima gewohnt, in dem es durchschnittlich sechs bis neun Monate pro Jahr absolut trocken ist. Werden Dattelpalmen in Kübeln gehalten, benötigen sie während der Vegetationsperiode einen Dünger. Dieser kann als einfacher Blattpflanzen-Dünger im Baumarkt gekauft werden. Wichtig ist, dass der Dünger weniger Phosphor als Stickstoff und Kalium enthält. Die Mischung findet sich jeweils auf den Verpackungen angegeben. Meist ist es durchaus ausreichend, wenn die Dattelpalmen alle zwei Wochen gedüngt werden. Während der Winterzeit sollte die Pflanze allerdings keinesfalls mit zusätzlichen Nährstoffen versorgt werden.

Umtopfen nur selten notwendig

Terasse mit Palmen

Grundsätzlich wachsen Dattelpalmen sehr langsam, weshalb sie selten umgetopft werden müssen. Wenn die Wurzeln der Pflanze aber den Topf komplett ausfüllen, ist es Zeit für einen neuen. Am besten wird eine Dattelpalme während des Frühjahrs bzw. im Spätherbst umgetopft. Dies deshalb, da sie zum erstgenannten Zeitpunkt noch nicht wächst und auch zum zweitgenannten Termin in der Ruhephase ist. Bei der Wahl des neuen Topfes ist zu beachten, dass dieser nicht nur breiter, sondern auch höher ist, da die Pflanzen sogenannte Pfahlwurzeln haben. Die Palme wird aus dem alten Topf heraus- und in den neuen eingesetzt. Rundherum wird die Fläche mit frischer Erde aufgefüllt und dabei leicht an den Topf geklopft. Damit setzt sich Erde in die Lücken. Anschließend sollte die Erde reichlich gegossen werden und im Bedarfsfall noch Erde nachgefüllt werden. Auch in den folgenden Tagen müssen die Dattelpalmen ausreichend mit Wasser versorgt werden.

Schusterpalme

Die Schusterpalme

Die Schusterpalme gehört zur Familie der Spargelgewächse. Sie wird ebenso Eisenpflanze, Metzgerpalme, Schildnarbe oder Schildblume genannt. Der „kleine Rundschild“, eine Übersetzung aus dem Griechischen, sowie die verwandten Aspidistra-Arten sind ursprünglich aus Ostasien, aus dem östlichen Himalaja, China und Japan. Die Aspidistra-Arten sind immergrüne, krautige Pflanzen, die kriechende, lange Rhizome bilden. Die Rhizome der Palme sind halb in der Erde verborgen. Die Palme hat leicht purpurfarbene Blüten, die in Bodennähe auftreten und oftmals von ihren Blättern verdeckt sind. Sie erreicht eine Wuchshöhe von 50 cm bis 100 cm.

Die unkomplizierte Pflege

Die Pflege der Schusterpalme gilt als sehr einfach. Sie ist als robuste Zimmerpflanze bekannt und was die Pflege angeht recht anspruchslos. Das heißt, sie verzeiht schon mal einen Pflegefehler. Weder trockene Luft, Zugluft, Staub oder Temperaturschwankungen können ihr größeren Schaden zufügen. Trotzdem ist sie sehr dankbar, wenn sie gut gepflegt wird. Der beste Standort der Palme ist an einem halbschattigen oder sogar schattigen Platz. Bei mittleren Lichtverhältnissen wächst sie recht gut. Auch wenn sehr lichtarme Standorte gewählt werden, kann es die Schusterpalme vertragen, an denen es für die Mehrheit der Zimmerpflanzen zu schattig oder zu dunkel sind. Allerdings wird das Wachstum der Pflanze recht spärlich sein. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Schusterpalmen auf keinen Fall in die Sonne gestellt werden, da ansonsten die Blätter verbrennen könnten.

Das Wässern der Palme

Die Schusterpalme sollte ganzjährlich nur sparsam gegossen werden. Der Topfballen ist gerade mal gleichmäßig feucht zu halten. Es ist zu empfehlen, dass die obersten zwei Drittel des Wurzelballens vor dem nächsten Gießen abtrocknen sollten. Wenn braune Flecken auf den Palmenblättern auftauchen, ist es anzunehmen, dass die Wurzelballen zu stark durchnässt sind. In dem Fall ist es zu raten, die Wassergaben um einiges zu verringern. Am optimalsten ist es, wenn das Gießwasser etwas abgestanden ist und eine zimmerwarme Temperatur besitzt.

Die Aufzucht der Pflanze

Wer die Schusterpalme vermehren und selber aufziehen möchte, wartet bis zum zeitigen Frühjahr. Die Pflanze wird durch die Teilung der Rhizome vermehrt. Die separaten Teilstücke des Rhizom sollten jedoch mindestens zwei Blätter haben. Es bietet sich an, mehrere Teilstücke von einem Rhizom in einen Topf zu pflanzen. Die frisch geteilten Palmen sollten vorerst nicht gedüngt werden. Es könnte auf diese Weise passieren, dass Störungen auftreten, wenn die Pflanze die Neubewurzelung herbeiführt. Ansonsten wird die junge Pflanze wie ein ausgewachsenes Exemplar gepflegt.

Wenn die Schusterpalme überwintert

In der Ruheperiode zwischen dem Monat November bis zum März kann der Standort der Pflanze in einer Garage oder in einem unbeheizten Wintergarten als ideal angesehen werden. Die Temperaturen können ruhig zwischen 3 Grad und 12 Grad betragen. Ein mittelheller Standort ist am besten. Während des Winterschlafs sollte die Palme ungedüngt bleiben und nur sparsam gewässert werden. Wenn die Vegetationsperiode beginnt, ist die Palme erneut vermehrt zu gießen. Fängt die Pflanze an kräftig auszutreiben, ist auch wieder ein regelmäßiges Düngen zu empfehlen.

Die Preise der Schusterpalmen

Eine Schusterpalme, die eine Höhe von circa 60 cm bis 70 cm aufweist, ist schon unter 20 Euro zu bekommen. Sollte die Pflanze bereits eine Größe von stattlichen 80 cm bis 100 cm haben, werden auch von den Online-Anbietern Preise von 40 Euro verlangt. Wenn Sie sich schon mit einer Pflanzengröße von 40 cm zufriedengeben, sind auch Schusterpalmen für 10 Euro in den Onlineshops aufspürbar.

Die Bambuspalme

Pflege und Vermehrung der Bambuspalme

Die Bambuspalme gehört zu den beliebtesten Zimmerpalmen.

 

Palmen von unten
“© enjoynz – Green bamboo nature backgrounds – Fotolia.com”.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bambuspalme trägt den wissenschaftlichen Namen „Chamaedorea seifrizii“ und gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Den Namen hat die Pflanze wegen ihres Stamms. Dieser ist dunkelgrün mit auffallend hellen Ringen. Das Aussehen erinnert an Bambus. Wer diese Pflanze im Zimmer aufstellen möchte, der sollte über den nötigen Platz verfügen, denn sie kann eine Wuchs Höhe bis zu drei Metern erreichen. Alternativ dazu kann man die Bambuspalme natürlich auch im Garten anpflanzen, z.B. in einem schönen Hochbeet.

Aussehen der Bambuspalme

Die Pflanze hat einen aufrechten Stamm, an dem sich mehrere Triebe befinden. Die Fiederblätter werden bis zu 60 Zentimeter lang und sind leicht gebogen. Die angebenden Wuchs Höhe von drei Metern erreicht sie im Haushalt selten. Viele Pflanzen erreichen eine durchschnittliche Höhe von zwei Meter.

Der optimale Standort für die Bambuspalme

Die Palme verträgt die unterschiedlichsten Bedingungen. Der Besitzer kann sie direktem Sonnenlicht aussetzen oder in den Schatten stellen. Sie fühlt sich auf Fensterbänken ebenso wohl wie im Wintergarten. Auch in dunklen Ecken der Wohnung gedeiht sie.
Die Bambuspalme kommt aus Asien, Neuguinea und Australien. Sie ist also warme Temperaturen gewöhnt. Die Pflanze benötigt im Winter einen trockenen und geschützten Ort. Die optimalen Temperaturen liegen zwischen 10 und 15 Grad Celsius.
Nach der Winterruhe darf die Pflanze nicht sofort mit der Frühjahrs Sonne konfrontiert werden. Der Besitzer muss sie erst langsam wieder an den neuen Standort gewöhnen. Diese Umgewöhnungsphase dauert etwa 14 Tage. Während dieser Zeit sollte sie halb schattig stehen. Dadurch kommt es zu keinen Verbrennungen der Blätter. Erst danach erhält sie ihren Stammplatz an der Sonne.

Die richtige Pflege der Bambuspalme

Die Pflanze hat im Sommer einen hohen Wassergehalt. Aufgrund der großen Blattfläche verdunstet viel Wasser, das durch regelmäßiges Gießen ersetzt werden muss. Mindestens alle zwei bis drei Tage muss der Besitzer zur Gießkanne greifen. Während der Ruhephase verlängern sich die Intervalle. Es genügt, einmal im Monat zu gießen. Bei den angegebenen Intervallen handelt es sich um Richtwerte, die je nach Witterung stark abweichen können. Ob Gießen notwendig ist, lässt sich am Substrat erkennen. Falls es trocken ist, benötigt die Pflanze Wasser.

Das optimale Substrat für die Pflanze besteht aus Pflanzenerde, Kies und Blähtonbruch. Statt Blähtonbruch eignet sich Lavagranulat gut. Durch dieses Substrat sind die Wurzeln gut mit Wasser und Luft versorgt. Es kommt zu keiner Staunässe. Nicht zu empfehlen ist Humuserde. Wird diese verwendet, kommt es häufig zu Staunässe, was zu einer Wurzelfäule führt. Die Palme eignet sich außerdem gut für die Hydrokultur. Im Handel ist das passende Substrat erhältlich.

Die Bambuspalme Zuschneiden und Vermehren

Die Palme besitzt einen Vegetationspunkt und darf deshalb nicht ohne Grund gekürzt werden. Natürlich kann es im Einzelfall notwendig sein. Meist ist das der Fall, wenn ein Wedel verdorrt oder krank ist. In diesem Fall ist das kein Problem.
Die Vermehrung der Palme geschieht über deren Früchte. Die Pflanze bildet Rispen von gelben Blüten. Aus diesen entwickeln sich schwarze Früchte. Dieses in Substrat einsetzen und regelmäßig gießen.

Das Umtopfen der Pflanze

Das Umtopfen muss im Frühling erfolgen, wenn die Ruhephase gerade beendet wurde. Zunächst ein größeres Pflanzgefäß bereitstellen. Die Pflanze vorsichtig aus dem Substrat nehmen. Das alte Substrat behutsam von den Wurzeln entfernen. Diese dürfen nicht beschädigt werden, da sonst ein Teil der Pflanze nicht mehr mit Wasser versorgt wird. Die Pflanze in das neue Pflanzengefäß geben und mit Substrat bedecken. Danach die Palme angießen.

Befall von Schädlingen

Die Bambuspalme ist sehr pflegeleicht. Selbst für Anfänger ist die Pflanze gut geeignet und verzeiht auch grobe Haltungsfehler. Krankheiten kommen kaum vor. Auch Schädlinge finden sich selten. Spinnläuse und Milben braucht der Kunde nicht zu befürchten. Die einzige Bedrohung geht von der Roten Spinne aus. Ist die Pflanze von der Roten Spinne befallen, werden die Blätter gelb. Diese müssen sofort entfernt werden. Der Einsatz von chemischen Mitteln zur Bekämpfung der Roten Spinne ist nicht empfehlenswert. Oft wird die Pflanze dadurch stark geschädigt.

Fazit: Die Bambuspalme bringt ein Stück Exotik in die Wohnung

Die Bambuspalme eignet sich vor allem für Anfänger, da sie besonders pflegeleicht ist. Selbst unerfahrene Pflanzenliebhaber können kaum etwas falsch machen. Zu beachten ist vor allem, dass die Pflanze nicht winterfest ist. Sie muss also vor dem ersten Frost in einem Raum gelagert werden, der möglichst nicht kälter als 10 Grad wird.
Die Pflanze sollte nicht zugeschnitten werden, es sei denn, die Blätter sind verfärbt. Krankheiten kommen kaum vor. Lediglich die Rote Spinne stellt manchmal ein Problem dar. In diesem Fall muss der Besitzer die befallenen Blätter entfernen.

Palmensamen

Mit Palmensamen selber Palmen züchten

Aufgrund der relativ langen Keimdauer von ein bis sechs Monaten ist die eigene Aufzucht von Palmen etwas zeitaufwendig. Doch auch für Laien ist das Anpflanzen von eigenen Palmen keine große Herausforderung. Voraussetzung dafür ist die richtige Anzuchterde, Palmensamen und ein geeignetes feucht-warmes Klima. Erfahren Sie von uns, wie es richtig gemacht wird.

Wo Sie die Samen kaufen können

Der einfachste Weg, um die Samen zu kaufen, ist übers Internet. Auch Pflanzenmärkte bieten die Palmensamen an, jedoch kann es einem passieren, dass die Samen aufgrund der geringen Nachfrage schon etwas länger im Geschäft liegen und dadurch schon ausgetrocknet sind. Es besteht die Gefahr, dass sie dann nicht mehr keimen. Ein Fachhändler wird die Samenlieferung jedoch vorher auf die sogenannte Keimrate prüfen, das heißt er kontrolliert die Qualität und gibt dem Kunden eine garantierte Prozentzahl an, zu der die Samen auch keimen werden. Diese liegt bei den Profis meist sogar bei 100 Prozent.

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Wie Sie Palmen selber züchten können

Nach dem Kauf der Samen müssen diese gut einen Tag in warmes Wasser gelegt werden, damit sie keimen können. Um das Wasser konstant warmzuhalten, können Sie eine Thermoskanne verwenden oder die Samen in einem Glas Wasser auf einen Heizkörper stellen. Nach Ablauf der 24 Stunden können die Samen eingepflanzt werden. Hierfür eignet sich entweder normale Anzuchterde oder ein Gemisch aus Palmenerde und Kokossubstrat. Achten Sie auf eine vorherige Sterilisation der Erde, da sich Larven oder Eier von Schädlingen (wie zum Beispiel von Spinnmilben oder Trauermücken) in der Erde eingenistet haben könnten. Ein Befall durch diese Plagegeister kann das Aus für die junge Palmpflanze bedeuten. Die Erde können Sie am besten sterilisieren, indem Sie sie einige Zeit in die Mikrowelle oder den Backofen geben. Sind die Palmen erstmal größer, können Sie die richtige Pflanzenpflege im Garten bei uns ebenso nachlesen, wie auf der verlinkten Seite.

Weichen Sie die Palmsamen 24 Stunden in warmem Wasser ein
Verwenden Sie Palmenerde oder gängige Anzuchterde
Wichtig: vorherige Sterilisation der Erde

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Welches Gefäß Sie für die Samen benutzen können

Damit die Palmen-Samen überhaupt keimen können, ist ein geeignetes Gefäß vonnöten. Eine Möglichkeit hierfür ist ein Anzuchtbeutel, in den die Erde gegeben wird. Nachteilig bei dieser Methode ist, dass der Keimling beschädigt werden kann, wenn der Beutel bewegt wird. Eine alternative und preisgünstige Möglichkeit ist ein kleines Gefäß, das mit einer Folie zugedeckt in ein warmes Zimmer gestellt wird, um sozusagen ein Treibhaus zu simulieren. Eine dritte Möglichkeit ist der Kauf eines speziellen Anzuchtsets, welches zwischen 5 und 10 Euro kostet. Hierbei darauf achten, keine Torftöpfe zu verwenden, da diese bei warmen Temperaturen gerne schimmeln.

Es gibt unterschiedliche Optionen für die Keimung
Anzuchtsets sind eine praktische Lösung
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