Zwergdattelpalme

Die Zwergdattelpalme

Die Zwergdattelpalme wird in Zimmerhaltung bis zu 100cm hoch. Der große Vorteil der Zwergdattelpalme ist, dass sie weder für Kinder noch für Haustiere giftig ist und dazu noch ein sehr attraktives Äußeres besitzt.

Die Zwergdattelpalme braucht viel Licht und ist mehr oder wenigerpflegebedürftig.

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Der ideale Standort

 

Bei Zwergdattelpalmen ist die Auswahl des richtigen Standortes noch viel wichtiger als bei aneren Palmen, denn wenn die Palme falsch steht können daraus langwierige Schäden entstehen.

Am Besten steht die Zwergdattelplme an einem Ort, an dem sie viel Licht und Wärme erhält. Das ist bei entsprechenden Temperaturen auch draußen möglich. Im Winter freut sich die Zwergdattelpalme vor allem über einen Ort in der Nähe der Heizung. Direkt daneben oder darauf sollte sie aber auch nicht stehen.

Auch eine hohe Luftfeuchtigkeit (mindestens 60 Prozent) tut der Zwergdattelpalme gut. Wenn das in Zimmerräumen nicht möglich ist, dann kann alternativ einfach auf die Blätter gesprüht werden.

So wird die Zwergdattelpalme richtig versorgt:

Düngen:

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 Als Dünger sollte ein Dünger mit wenig Phosphor gewählt werden. Es eignet sich Flüssigdünger, denn dadurch können die Nährstoffe von den Wurzeln optimal aufgenommen werden.

Gießen:

Die Zwergdattelpalme muss sehr viel gegossen werden, vor allem wenn die hohe Luftfeuchtigkeit in der Zimmerhaltung nicht aufrecht erhalten werden kann. Stocknässe sollte aber trozdem vermieden werden. Am Besten gießt man, wenn die Erdoberfläche angetrocknet ist.

Erde:

Am Besten wählt man für die Zwergdattelpalme ein Substrat, das besonders durchlässig ist und eine gute Belüftung der Wurzeln ermöglicht. Deshalb sollte man davon absehen, Humus zuzusetzen. Besonders zu empfehlen ist es, der Zwergdattelpalme eine Mischung aus Komposterde, Kies und Sand zu geben. Auch das Beifügen von Lavasplit ist zu empfehlen.

Umtopfen:

Die Zwergdattelpalme sollte alle drei bis vier Jahre umgetopft werden. Der ideale Zeitpunkt hier ist der Frühling. Wie bei anderen Palmen auch kündigt sich die Notwendigkeit zum umtopfen dadurch an, dass die Pflanze unten durch den Topf wurzelt.

Beim Umtopfen muss darauf aufgepasst werden, dass Wurzeln nicht verletzt werden. Perfekt zum Umtopfen ist immer ein hoher (!) Pflanztopf in der nächstgrößeren Größe.

Blätter stutzen:

Es ist nicht nötig, die Zwergdattelpalme zu stutzen. Tote Blätter können einfach abgetrennt werden. Wenn die Pflanze zu groß wird, kann man die Wurzeln etwas beschneiden, denn dann wird die Pflanze ihr Wachstum reduzieren. Wichtig dabei ist, dass nach dem Schneiden er Wurzeln nicht viel gegossen oder gedüngt wird.

 

Anzucht neuer Zwergdattelpalmen:

Zwergdattelpalmen bilden Schösslinge aus. Die Schösslinge können direkt vom Stamm mit einer scharfen Klinge stammnah abgetrennt werden. Sie können dann in einen eigenen Topf eingesetzt werden. Eine Mischung aus Sand und Humus ist perfekt für das Anwachsen der Schösslinge. Man muss dringend darauf achten, dass eine Temperatur von mindestens 20 Grad gewährleistet wird und dass die Luftfeuchtigkeit bei mindestens 60 Prozent liegt. Unkraut um die Anzuchtpflanze herum sollte mit Unkrautvernichter entfernt werden, damit diese den Boden nicht auslaugen.

Außerdem darf keine Staunässe entstehen, die Schösslinge müssen aber dennoch immer in feuchter Umgebung sein. Es dauert etwa drei Monate, bis die Pflanzen anwachsen.

Wichtig: kein Düngen in den ersten 5 bis 6 Monaten!

Überwinterung:

Zwergdatellpalmen sollten im Winter nicht draußen gelassen werden, denn sie vertragen Kälte nicht gut. Auch im Winter brauchen die Pflanzen aber viel Licht. Ideal ist es also, die Pflanze nahe einem Fenster oder im Wintergarten zu überwintern. Die Temperatur sollte mehr als 10 Grad betragen. In beheizten Zimmern empfiehlt es sich, die Blätter regelmäßig zu besprühen.

Schädlinge und Krankheiten:

Zwergdattelpalme in Blumentopf
Der Standort ist für Zwergdattelpalmen sehr wichtig!

Es kommt nur selten vor, dass Zwergdattelpalmen von Schädlingen befallen werden. Der häufigste Schädling bei Zwergdattelpalmen ist die Spinnmilbe.

Charakteristisch für den Befall von Spinnmilben ist, dass es hell-schimmernde Färbungen auf den Palmwedeln gibt. Unbedingt muss dann die Pflanze von anderen Pflanzen entfernt werden, damit die Schädlinge nicht auf andere Pflanzen ausbreiten. Als ein gutes Mittel gegen den Befall von Spinnmilben lässt sich eine Mischung aus Seife und Alkohol empfehlen. Damit werden die Blätter an mehreren Tagen hintereinander abgeduscht.

Es gibt außerdem wirksame Pflanzenschutzmittel gegen Spinnmilben zu kaufen.

Hintergrundinformationen zur Zwergdattelpalme:

Die Zwergdattelpalme trägt den wissenschaftlichen Namen Phoenix roebelenii und gehört zu der Art der Palmengewächse. In ihrer Heimat wird die Zwergdattelpalme bis zu drei Meter hoch. Die Palmwedel können eine Größe von etwa einem Meter erreichen. Ursprünglich stammt die Zwergdattelpalme aus Südostasien. Sie kommt dort vor allem in den tropischen Gegenden vor, z.B. in Vietnam, Laos und China. Besonders häufig ist sie am Ufer des Mekongflusses.

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Yucca Palme

Die Yucca Palme

Die Yucca Palme ist eine sehr widerstandsfähige Pflanze die zur Gattung der Spargelgewächse zählt. Sie sind auch bekannt unter dem Namen „Palmlilie“. Es gibt insgesamt ca. 30 verschiedene Yuccasorten.

  • Kälteresistent
  • Stellt wenig Ansprüche
  • Auch als Pflanze im Garten möglich
  • Ungefährlich für Haustiere

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Die Yucca Palme – Widerstandsfähiger Schmuck für Haus und Garten

Die Yucca Palme, auch unter dem Namen Palmlilie bekannt, ist eine äußerst beliebte Pflanze, die sich für die Wohnung und den Garten eignet. Die prachtvollen Blüten, die einfache Pflege und vor allem die enorme Widerstandsfähigkeit der Pflanze machen die Palme zu einer interessanten Ergänzung, des Grünbestandes eines jeden Gärtners und Topfpflanzenliebhabers. Zudem ist die Yucca Palme absolut harmlos für Haustiere, weswegen sie sich auch für Haushalte mit Hunden und Katzen eignet.

Yucca Elephantipes
Yucca Elephantipes

Ursprünglich stammt die Pflanze von dem amerikanischen Kontinent und ist vor allem im südlichen Kanada, in Mexico aber auch in Teilen der USA vorzufinden. Dabei kann sie in der Natur bis zu fünf Meter groß werden. Botanisch gehört die Yucca Palme zu den Spargelgewächsen, wobei es zirka 30 Unterarten dieser Pflanze zu unterscheiden gilt. Alle jedoch zeichnen sich durch Kälteresistenz und Windresistenz aus und müssen nur selten gegossen werden. Auch das Düngen ist in vielen Fällen unnötig, wobei Zimmerpflanzen hier eine Ausnahme bilden. Lediglich ausreichend Sonnenlicht sollte für Zimmer- wie auch Gartenpflanzen gewährleistet sein. Dabei ist es aber weder notwendig noch empfehlenswert, die Pflanze ganztägig der vollen Sonneneinstrahlung auszusetzen. Ein Platz im Halbschatten genügt der Yucca Palme vollkommen.

Der ideale Standort


Dadurch, dass die Palme so widerstandsfähig ist sind zahlreiche unterschiedliche Standorte möglich. Yucca Palmen können auf dem Balkon gut gedeihen und sind auch im Garten und im Zimmer glücklich.

Ein Großteil der Yuccaarten benötigt einen Standort mit ausreichend Licht. Trotzdem soll eine zu direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden.

Yuccapalmen sind zudem nicht windempfindlich, also ideal für draußen geeignet.

Perfekte Garten-Deko
Falls Sie sich einen Pool in den Garten stellen wollen (günstige Modelle sind beispielsweiße der aufblasbare Pool), dann eignen sich Yucca-Palmen perfekt, um den Bereich um den Pool herum zu dekorieren. Keine andere Palme kann besser im Garten überleben. Ein Pool mit Palmen herum. Was kann es schöneres geben, für den eigenen Garten. Das Gute ist, Sie können das Poolwasser gleich zum Gießen verwenden. Sollten Kinder im Pool spielen und die Yucca-Palme vollspritzen, stellt das somit kein Problem dar.

So wird die Yuccapalme richtig versorgt:

Düngen:

Yucca Palmen, die ihren festen Standort im Garten haben, müssen prinzipiell nicht gedüngt werden. Hier bezieht die genügsame Pflanze ausreichend Nährstoffe direkt aus dem Boden. Zimmer- oder Topfpflanzen hingegen sollten etwa alle zwei Wochen leicht gedüngt werden. Herkömmlicher Pflanzendünger reicht hierfür vollkommen aus. Vor allem in den Sommermonaten ist dabei auf ein regelmäßiges Düngen zu achten.

Wenn die Yuccapalme draußen wächst muss kein Dünger verwendet werden. Für Zimmerpflanzen empfiehlt es sich, vor allem in den Sommermonaten Dünger zu geben, etwa alle zwei Wochen.

Gießen:

Selbst während langer Dürreperioden im Sommer ist es nicht notwendig, Yucca Palmen im Garten zu gießen. Sollte die Pflanze dennoch den Eindruck erwecken, dass sie Wasser benötigt, reicht eine sehr geringe Menge vollkommen aus. Dabei ist verstärkt darauf zu achten, dass lediglich die Wurzel gegossen wird, da Wassertropfen auf den ausladenden Blättern der Yucca Palme wie ein Brennglas wirken und die Pflanze im Zusammenspiel mit starker Sonneneinstrahlung versengen können. Zimmer- und Topfpflanzen hingegen müssen wöchentlich mit Wasser versorgt werden. Doch auch hier gilt, dass nur sehr geringe Mengen erforderlich sind. Zu große Mengen Wasser fördern mögliches Pilzwachstum an der Wurzel, was sich natürlich negativ auf die Gesundheit der Palme auswirkt.

Tipp:
Wenn die Yuccapalme draußen steht ist es nicht notwendig, sie zusätzlich zu gießen. Als Zimmerpflanze sollte sie aber ein bis zwei Mal pro Woche mit Wasser versorgt werden. Dabei ist darauf zu achten, nicht zu viel Wasser zu geben.

Erde:

Die Yuccapalme ist ziemlich anspruchslos und ist mit normaler Gartenerde zufrieden. Wenn nicht so oft gegossen werden kann, dann sollte eine durchlässige Erde gewählt werden. Yuccapalmen wachsen auch in einer Hydrokultur, es kann z.B. Seramis verwendet werden. Es kann auch als oberste Schicht im Topf Sand oder Kies zugegeben werden. Am besten gedeiht die Pflanze auf lockerer, durchlässiger Erde. Das hat auch zur Folge, dass die Pflanze lediglich alle zwei Wochen statt wöchentlich gegossen werden muss. In diversen Hydrokulturen, wie zum Beispiel Seramis, wächst die Yucca Palme ebenfalls problemlos. Für Topfpflanzen kann außerdem Sand oder Kies als oberste Schicht verwendet werden, was dem Gedeihen der Pflanze keinen Abbruch tut.

Umtopfen:

Die Yucca Palme gilt es etwa alle zwei bis drei Jahre umzupflanzen bzw. umzutopfen, sodass sie Zugang zu neuer, frischer Erde erhält. Entgegen des robusten Aussehens des oberirdischen Teils der Pflanze verfügt die Yucca Palme jedoch über äußerst feingliedriges Wurzelwerk, mit welchem sehr behutsam umgegangen werden muss. Als Gefäß für die Palme eignen sich hierbei flache und tiefe Kübel und Töpfe gleichermaßen; das Wurzelwerk passt sich den Gegebenheiten an.

Achtung!
Es ist absolut wichtig, beim Umtopfen sehr behutsam mit der Pflanze umzugehen, denn sie hat sehr empfindliche und feingliedrige Wurzeln. Hohe oder tiefe Kübel eignen sich für die Yucca Palme gleichermaßen.

Blätter stutzen:

Wie zahlreiche andere Pflanzen auch profitiert die Yucca Palme von regelmäßigem Stutzen. Dies regt die Bildung neuer Triebe und Blätter an und entfernt welkes oder beschädigtes Blattwerk. Die äußerst zähe und durchwachsene Textur der Blätter macht die Verwendung scharfer Scheren oder Messer zu einer Notwendigkeit. Keinesfalls will man das Grün ausreißen. Stattdessen muss ein sauberer Schnitt gesetzt werden. Nichtsdestotrotz ist es nicht notwendig, dass die Schnittstellen versiegelt werden. Insgesamt hat die Entfernung von totem Blattwerk einen positiven Einfluss auf die Wachstumsgeschwindigkeit der Pflanze und ist damit zwar nicht notwendig, aber ratsam.

Tipp:

Es ist wichtig, dass ab und zu die Blätter der Yucca Palme geschnitten werden. Es wäre gut, dafür ein scharfes Messer zu verwenden. Bereits sehr hochgewachsene Palmen (Yuccas können im Freien bis zu 5 Meter hoch werden) schneidet man am besten mit einem Hochentaster (siehe hausheimgarten.com). Die beste Schnittzeit ist im Frühling. Es ist dann nicht notwendig, die offenen Stellen zu versiegeln. Ein Entfernen von toten Blättern muss nicht durchgeführt werden, allerdings kann es einen positiven Einfluss auf die Wachsgeschwindigkeit der Pflanze ausüben.

Anzucht neuer Yuccapalmen:

Wie bei vielen Pflanzen dieser Art erfolgt die Vermehrung hauptsächlich durch Ableger. Entsprechend bilden sich am Stamm kleine Yucca Palmen Sprösslinge, welche einfach abgetrennt und neu eingepflanzt werden können. Dabei ist lediglich darauf zu achten, dass sich ein angemessener Teil des Wurzelwerkes am Sprössling befindet. Junge Yucca Palmen sollten unbedingt in feuchtem Boden gepflanzt werden, der alle zwei Tage mit Wasser versorgt wird. Nach wenigen Wochen jedoch ist das Wurzelwerk fest in der neuen Umgebung verankert und angewachsen. Dadurch gewinnt die junge Pflanze dann auch ihre gewöhnte Widerstandsfähigkeit. Am Stamm bilden sich kleine Yucca Palmen. Diese können einfach abgeschnitten und in einen neuen Boden gesetzt werden. Wichtig ist, dass man dabei darauf achtet, dass beim Abschnitt ein großer Wurzelteil dabei ist. Damit die Pflanze gut anwachsen kann sollte der Boden immer feucht gehalten werden.

Überwinterung:

Auch ein harscher Winter kann der Yucca Palme im Garten aufgrund ihrer Winterhärte nichts oder nur wenig anhaben. Die Veränderungen des Klimas und der Luftfeuchtigkeit in den kalten Monaten des Jahres haben jedoch zur Folge, dass Zimmerpflanzen deutlich seltener gegossen werden sollten. Dafür ist es ratsam, Yucca Palmen aus den Innenräumen täglich für eine kurze Weile nach draußen zu stellen, sodass sie gut durchlüften können. Zumindest das Verfrachten in einen luftigen Raum sollte gewährleistet sein

Yucca Palmen können problemlos draußen bleiben, denn sie sind winterhart. Yucca Palmen die als Zimmerpflanzen gehalten werden, sollten jedoch im Winter seltener gegossen werden und es sollte häufig gelüftet werden.

Schädlinge und Krankheiten:

Eine weitere Gefahr der kalten Jahreszeit sind Schädlinge. Insbesondere Pflanzen, die innerhalb des Hauses angepflanzt sind, sind für Schädlinge anfällig, wenn sie an warmen Orten wie zum Beispiel in der Nähe der Heizung stehen. Hier sollte ein geeigneterer Stellplatz gewählt werden oder aber auf entsprechende Sprays zurückgegriffen werden, die vorbeugend auf die Blätter aufgebracht werden können.

Yucca Palmen, die im Garten stehen, sind weitestgehend und ganzjährig unempfindlich gegenüber Schädlingen. Lediglich ein zu häufiges Gießen kann zum Pilzbefall des feingliedrigen Wurzelwerks führen.

Auf dem Balkon oder gar im Zimmer werden Yucca-Palmen häufiger von Schädlingen befallen. Insbesondere Schildläuse lassen sich oft an der Yucca finden. Diese sind besonders hartnäckig, wenn man nicht rigoros gegen sie vorgeht. Lesen Sie auf abwehrguru.de, wie man Schildläuse an palmen bekämpfen kann.

In der kalten Jahreszeit sind Yuccapalmen eher von Schädlingen bedroht, wenn sie an einem warmen Ort steht, z.B. in der Nähe einer Heizung. Zur Vorbeugung kann die Pflanze besprüht werden.

Hintergrundinformationen zur Yuccapalme:

Yuccapalmen werden in der Natur bis zu 5 Meter hoch. Sie stammt ursprünglich aus dem amerikanischen Kontinent und wächst dort im südlichen Kanada, aber auch in Mexiko und in den USA.

Joshua Palme
In der kalifornischen Wüste gibt es viele Yucca Palmen (hier: Joshua Tree)

Yucca Palmen sind baumähnliche Sukkulenten der Liliengewächse (Liliaceae) mit steifen, spitzen Blättern, die in einer scharfen Nadel enden. Der Joshua Baum, eine berühmte Yucca Palme und der Namensgeber des Joshua Tree National Parks in der Nähe von Palm Springs, Kalifornien, soll seinen Namen von den Mormonen erhalten haben, weil die eckigen Äste der Pflanze den ausgestreckten Armen von Joshua ähnelten, die sie aus der Wüste führten. Die Yucca-Blüte besteht aus weißen oder violetten Blüten auf einem langen Stiel. Die Pflanze stammt ursprünglich aus den Hochwüsten des Südwestens der USA und Mexikos. Sie ist auch in Teilen der östlichen Vereinigten Staaten ansässig. Extrakte aus der Pflanzenwurzel werden in der Alternativmedizin als Seife und als pflanzliche Nahrungsergänzung verwendet. Die Yucca Palme besitzt mindestens 40 Unterarten, darunter die Yucca filamentosa, die häufigste Art, Yucca brevifolia (Joshua-Baum), Yucca aloifolia (Spanische Bajonette) sowie Yucca gloriosa (Spanische Dolche). Zwei weitere Arten, Yucca baccata und Yucca glauca, werden als Seifenpflanze bezeichnet, weil ihre Wurzeln besonders gut für die Seifenherstellung geeignet sind. Dies trifft aber auf mehrere Sorten der Yucca Palme zu.

Anpassung an verschiedene Standorte

Die Arten der Yucca Palma haben sich an die verschiedensten Klimazonen

in den Bergen, den Küstensand, Wiesen und Prärien sowie in felsigen Ödlandschaften und Wüsten angepasst. Die meisten Yucca-Arten haben dicke, wachsartige Häute, um Wasserverlust durch Verdunstung zu verhindern. Häufig speichern die Palme Wasser in den dicken Wurzeln. Einige Yuccas speichern Wasser in fleischigen Blättern. Andere Wüstenpflanzen haben eine ölige Beschichtung auf ihren Blättern oder Pads, die Feuchtigkeit aus der Luft filtern und dadurch den Wasserverlust reduzieren. Manche Arten der Yucca Palme lassen ihre Blätter während der Trockenheit fallen, um den Verlust von Wasser durch Transpiration zu verhindern. Tote Yucca-Blätter, die sich dann am Stamm der Bäume sammeln, schützen sie vor der Sonne. Die vertrockneten Blätter einer Yucca leiten Tautropfen und Regenwasser zu ihren Wurzeln. Yuccas gelten als „feuerangepasst“, d. h. sie wachsen und breiten sich nach Waldbränden kräftig aus.

Kultivierte Form der Yucca Palme

Yuccas sind als Zierpflanzen in Gärten weit verbreitet. Viele Arten tragen auch essbare Teile, einschließlich Früchte, Samen, Blumen, Blütenstiele sowie Wurzeln. Verweise auf die Yuccawurzel als Nahrung entstehen oft aus Verwechslungen mit der ähnlich aussehenden, aber botanisch nicht verwandten Yuca, auch Maniok oder Maniok (Manihot esculenta) genannt. Die Wurzeln der Yucca, besonders einiger Unterarten, sind reich an Saponinen und werden als Shampoo in den Ritualen der Ureinwohner Amerikas verwendet. Getrocknete Yucca-Blätter und Stammfasern haben eine niedrige Entzündungstemperatur, so dass die Yucca Palme für den Einsatz beim Entfachen von Feuer durch Reibung hilfreich ist. In ländlichen Gebieten der Appalachen werden Arten wie Yucca filamentosa als „Fleischbügel“ bezeichnet. Die zähen, faserigen Blätter mit ihren spitz zulaufenden Spitzen wurden zum Durchstechen von Fleisch verwendet und verknotet, um eine Schlaufe zu bilden, mit der Fleisch zum Pökeln oder in Räucherhäusern aufgehängt werden konnte.

Verwendung der Yucca Palme

Ureinwohner der amerikanischen Stämme im Südwesten der Vereinigten Staaten und im Norden Mexikos fanden zahlreiche Anwendungen für die Yucca Palme. Mehrere Stämme, einschließlich der Western-Apachen im Fort Apache Reservat in Arizona, nutzen die Pflanze heute noch. Die häufigste Anwendung dient hygienischen Zwecken. Die Apachen verwenden auch Yucca-Blattfasern, um Zahnseide herzustellen. Sie mischen auch gemahlene Wacholderbeeren mit Yuccafrüchten zu einer Soße und stellen daraus ein fermentiertes Getränk her. Andere indianische Gruppen verwendeten Yuccaseife, um Schuppen und Haarausfall zu behandeln. Die Ureinwohner Amerikas benutzten Yucca-Pflanzen auch für eine Vielzahl anderer nicht-medizinischer Zwecke, einschließlich der Herstellung von Sandalen, Gürteln, Tüchern, Körben, Kordeln und Matten. Solche Anwendungen finden sich sogar heute noch bei Hopi, Papago und anderen Indianern. Die Zuni benutzten eine Mischung aus Yucca-Saft und gemahlener Aster, um Neugeborene zu waschen und das Haarwachstum anzuregen. Navajos würden ein Bündel Yuccafasern zusammenbinden und es als Bürste für die Reinigung einsetzen. Eine medizinische Verwendung der Yucca Palma ist die Behandlung von Arthritis und Gelenkschmerzen sowie Entzündungen. Indianer nutzen den Saft aus den Blättern für Bäder, um Hautverletzungen, Verstauchungen, Entzündungen und Blutungen zu behandeln. Tees aus Yucca und anderen Kräutern werden noch immer von Volksheilerinnen im Norden New Mexikos gebraut, um Asthma und Kopfschmerzen zu behandeln. Die Bestandteile der Yucca werden heute zur Behandlung von Menschen mit Arthrose und rheumatoider Arthritis eingesetzt. Die medizinischen Eigenschaften der Pflanze finden sich in Saponinen, Vorstufen des Cortisons, welches die Freisetzung von Giftstoffen aus dem Darm verhindert. Der Extrakt der Yucca Palme wird verwendet, um eine Vielzahl von anderen Krankheiten zu behandeln, einschließlich Migräne-Kopfschmerzen, Kolitis, Geschwüre, Wunden, Gicht, Schleimbeutelentzündung, Bluthochdruck (Bluthochdruck) und hohes LDL-Cholesterin (auch als schlechtes Cholesterin bekannt). Leber-, Nieren- und Gallenleiden werden ebenfalls mit Yucca-Extrakt behandelt.

Untergattung Yucca aloifolia – eine hohe Yucca Palme

hohe Yuccapalme

Dies ist die Unterart der Yucca Palme. Es handelt sich um eine langsam wachsende, winterharte Sukkulente aus den Wüstenregionen an der Küste der USA und Mexikos. Sie wird seit 1605 angebaut. Diese Yucca Palme wächst mehrere Meter hoch und ist manchmal auch verzweigt. Die steifen, aufrecht stehenden Blätter haben feine, scharfkantige Ränder und einen braunen, spitzen Enddorn. Die lebenden Blättern entlang des Stängels führt zu einer länglichen Rosette. Der Blütenstand bildet cremeweiße Glocken mit einem Hauch von Rosa oder Violett, meist dicht an der Rosette. Die Fasern aus den Blättern von Yucca aloifolia wurden zur Herstellung von Schnüren und Zwirnen verwendet. Seine Toleranz gegenüber feuchtem und trockenem Klima hat ihn zu einer beliebten architektonischen Sukkulentenpflanze in vielen gemäßigten Ländern gemacht. Wegen der scharfen Enddornen auf den Blättern sollten die Pflanzen jedoch weit abseits der Wege stehen.

Yucca baccata – Blaue Palmlilie

Palmlilie
Die Palmlilie – eine Yucca Art

Die Unterart der Yucca Palme Yucca baccata ist eine häufige Yucca-Art, die in den Wüsten der südwestlichen Vereinigten Staaten und im Nordwesten Mexikos heimisch ist, von Südostkalifornien bis Utah, von Ost nach West Texas und von Sonora nach Chihuahua. Diese Yucca Palme wird auch in Kolumbien in freier Wildbahn angetroffen. Die Art erhält ihren Namen „Banane Yucca“ von ihrer bananenförmigen Frucht. Der spezifische Beiname „baccata“ bedeutet „mit Beeren“. Die Yucca baccata ist daran zu erkennen, dass die Blätter 30-100 cm lang sind und eher blaugrün, kurze oder nicht existente Stämme besitzen. Die Yucca Palme blüht im Frühling, von April bis Juli, je nach Standort (Höhe), und die Blüten sind 5 bis 13 cm lang, weiß bis cremefarben mit violetten Schattierungen. Der Blütenstiel ist nicht besonders hoch, typischerweise 1-1,5 Meter. Die Samen sind rauh, schwarz, flügellos, 3-8 mm lang und breit, 1-2 mm dick; sie reifen in 6-8 Wochen. Die unbehandelte, fleischige Frucht ist süß, 8-18 cm lang, 6 cm breit und zylinderförmig.

Yucca brevifolia (der Joshua-Baum)

Joshua Tree (Yucca)
Der Joshua Tree ist ebenfalls eine Yucca-Palme

Dieser einkeimblättrige Baum stammt ursprünglich aus dem ariden Südwesten der Vereinigten Staaten, insbesondere Kalifornien, Arizona, Utah und Nevada, wo er hauptsächlich in der Mojave-Wüste zwischen 400 und 1.800 m Höhe wächst. Es gedeiht in den offenen Wiesen des Queen Valley und Lost Horse Valley im Joshua Tree National Park. Einen dichten Joshua Baumwald gibt es auch im Mojave National Preserve. Der Name Joshua-Baum wurde der Yucca Palme von einer Gruppe mormonischer Siedler gegeben, die Mitte des 19. Jahrhunderts die Mojave-Wüste durchquerten. Die einzigartige Form des Baumes erinnerte sie an eine biblische Geschichte, in der Joshua seine Hände im Gebet bis zum Himmel streckt. Rancher und Bergleute nutzten die Stämme und Äste als Umzäunung und Brennstoff für die Erzveredelung von Dampflokomotiven.

Yucca decipiens (Palma China)

Die Yucca decipiens ist eine große, verzweigte Art der Yucca Palme, die in Nord-Zentral-Mexiko von Durango bis San Luís Potosí heimisch ist. Diese Yucca Palme ist immergrün, bis zu 6 m (20 Fuß) hoch und wächst in den Bergen auf einer Höhe von 6000-8000 Fuß. Der gemeiner Name ist „Palma China“, was soviel wie „schwarze Palme“ bedeutet und auf die dunkle Farbe der Pflanze anspielt.

Die seltene Yucca endlichiana

Diese Yucca Palme ist eine ungewöhnliche und sehr seltene Zwergart mit kurzen, sukkulenten, sehr zähen, blaugrünen Blättern, die dichte Ansammlungen kleiner, aufrechter Rosetten von bis zu 80 cm Höhe bilden. Der Blütenstand muss der kleinste der Gattung sein und darf die Höhe der Blätter nicht überschreiten. In einem kleinen, sehr trockenen Gebiet in der Chihuahua-Wüste im Süden von Coahuila, Mexiko, zwischen 1000 und 1200 m (3300 und 3900 ft.), ist die Yucca Palmebeheimatet. Sie eignet sich am besten für den Wüstengarten, kann mit Leichtigkeit mäßiges Gefrieren vertragen und eignet sich hervorragend für eine sehr ungewöhnliche und pflegeleichte Bodendecke.

Die Yucca faxoniana als besonders große Yucca Palme

Dies ist eine wirklich imposante, große Yucca mit einem dicken, robusten und meist solitären Stamm und einer dichten Krone aus steifen, breiten, olivgrünen Blättern. Heimisch ist die große Yucca Palme in den Bergen im Nordosten Mexikos und Texas. Sie ist sehr widerstandsfähig gegen Trockenheit und starke Kälte. Diese texanisch-mexikanische Art ist wahrscheinlich eine der gefährlichsten Yuccas mit sehr langen, starren und sehr scharfen, tiefgrünen Blättern. Sie ist jedoch eine ausgezeichnete und hochdekorative Landschaftspflanze und verdient es, häufiger in Gebieten angebaut zu werden, wo sie mehr Platz findet.

Yucca glauca

Diese Yucca Palme wird auch als Seifenkraut, Bärengras oder Great Plains Yucca bezeichnet. Die kleine, stemlose oder kurzstielige, dünne bis stachelige Palme ist eine winterharte einheimische Pflanze aus dem Mittleren Westen der USA. Sie ist die halboffizielle Staatsblume von New Mexico (zusammen mit der Yucca elata). Einige Sorten sind etwas weich und haben relativ harmlose Blätter, während andere dolchähnliche, steife und unglaublich scharfe Blätter besitzen. Dies ist wahrscheinlich die hartgesottenste der Yuccas, die glücklich in den schneebedeckten Rocky Mountains wächst, wo die Temperaturen auf -30F oder -34C sinken können.

Yucca guatemalensis

Diese zentralamerikanische Yucca Palme ist die am weitesten verbreitete Yucca in Südkalifornien, wo sie in den meisten städtischen und ländlichen Gebieten als beliebte Landschaftsbäume praktisch allgegenwärtig ist. Obwohl nicht sehr kältetolerant, ist die Yucca Palme zumindest einer der vielseitigsten Yuccas in wärmeren Klimazonen, der eine große Vielfalt an Bodentypen, Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit toleriert (wird in feuchten Klimazonen gut gedeihen und ist zudem recht trockenheitstolerant). Große Pflanzen können bis zu 30 Fuß hochwachsen und haben massive Wurzeln mit Dutzenden von Stämmen. Die Gattung der Yucca Palme ist eine variable Art, zumindest jetzt in der Kultur, wo viele Pflanzen möglicherweise Hybriden mit anderen Sorten sind. Die Yucca Palme besitzt lange, gummiartige Blätter mit nur leicht scharfen Spitzen.

 

Yucca Elephantipes

Kurz-Fakten vorab:

  • bis zu 5 Meter hoch
  • grüne schmale Blätter
  • scharfer Rand an den Blättern
  • Blüten sind cremefarben bis weißlich
  • Stammdurchmesser bis max. 10 cm
  • Stamm ohne Verzweigungen
eine blühende Riesen Palmlilie

Die Riesen-Palmlilie heißt wissenschaftlich Yucca Elephantipes. Als Pflanzenart der Palmlilie kommt sie vornehmlich aus Mexico, genauer aus den Bundesstaaten Campeche, Yucatan, Chiapas und Quintana Roo und wächst dort in Höhenlagen um die 2000 Meter.

Da sie insgesamt zu den leicht pflegenden Palmlilien gehört, kommt sie in Europa häufig vor, allerdings als kultivierte Pflanze. Angepflanzt wird sie in Parks und Gärten, sowie auch in Wohnungen/Häusern, vornehmlich in Kübeln.

Die Yucca elephantipes liebt, wie alle Yucca-Palmen, generell helle Orte und viele Stunden Sonne. Mangelndes Sonnenlicht bestraft die Pflanze mit Wachstumsproblemen. Bei ausreichend Licht kann sie allerdings bis zu 5 Meter hoch werden. Selbst in der Wohnung wächst sie bis unter die Decke und muss dann gekürzt werden.

Die Riesen-Palmlilie ist bis zu -5 °C nur bedingt winterhart. Fallen die Temperaturen weiter, muss die Pflanze allerdings in einen geschützten Raum.

Tipp: Nach dem Überwintern in einem geschützten Raum muss die Pflanze an das Sonnenlicht gewöhnt werden, damit die Blätter nicht verbrennen. Bitte ca. 2 Wochen im Halbschatten an das Licht gewöhnen.

Weitere interessante Fakten über die Riesen-Palmlilie

Die Yucca Elephantipes im Wohnzimmer

Im Wohnzimmer fühlt sich die Yucca, wie sie gemeinhin kurz genannt wird, normalerweise wohl, wenn ausreichend Licht und keine Stauwärme vorhanden sind. Sofern Sie das Wohnzimmer nicht zu warm halten (max. 20-22 Grad) kann die Yucca sogar im Wohnzimmer überwintern. Sollten Sie jedoch deutlich wärme Temperaturen dort lieben, wie es gerne bei älteren Menschen der Fall ist, empfehlen wir einen geschützten Platz zwischen 5 und 10 Grad Celsius.

Pflegehinweise zur Riesen-Palmlilie

Erde

Auch wenn die etwas teurere Palmerde eine gute Wahl ist, so kommt die Riesen Palmlilie doch gut mit normaler Blumenerde zurecht.

Wasser

Die Yucca mag, insbesondere im Sommer, ausreichend Wasser. Staunässe sollte allerdings vermieden werden. Im Winter darf die Wassermenge durchaus reduziert werden.

Dünger

Während der Frühlings- und Sommermonate mag die Palmlilie eine regelmäßige Düngergabe im Abstand von jeweils ca. 2-3 Wochen. Im Herbst und Winter ist ein Düngen nicht nötig.

Umtopfen

Aufgrund des schnellen und ungebremsten Wachstums der Riesen Palmlilie sollte man einen großen Kübel wählen und alle 2-3 Jahre umtopfen. Dabei sind die Monate kurz vor, oder zu Beginn der Wachstumsphase, also März bis April, optimal.

Kürzen

Wird die Palmlilie zu groß, so kann man sie „schneiden“. Dazu wird der Stamm mit einer Säge gekürzt und mit einem Wundmittel verschlossen. Die Palmlilie treibt einfach am Stamm wieder aus. Man muss also keine Angst haben, dass die schöne Palme plötzlich weg muss.

Übrigens: Die Yucca elephantipes mag es, im Sommer im Freien zu stehen. Es spricht also nichts dagegen, die Riesen Palmlilie im Sommer für ein paar Wochen ins Freie zu stellen. Von Mai bis Ende August ist das prinzipiell gut möglich.

 

 

 

 

 

Kokospalme

Die Kokospalme

Die Kokospalme ist die ultimative Urlaubsfeelingpflanze. Kokospalmen können bis zu 30 Meter hoch werden, sind das ganze Jahr über grün und tragen jährlich 20 bis 40 Kokosnüsse. Kokospalmen sind jedoch nicht nur schön anzusehen, mit ihnen kann man auch Palmhonig, Palmessig, Palmwein und viele andere interessante Produkte herstelen.

Entgegen der gängigen Vorstellung haben Kokospalmen sogar nur einen geringen Pflegebedarf, wie z.B. auch die Yucca. Sie brauchen allerdings viel Licht. Es ist trotzdem nicht leicht, Kokospalmen in Europa zu pflegen, da ihnen das passende Klima fehlt. Man muss einer Kokospalme schon viel Aufmerksamkeit widmen, um sie irgendwann zum Blühen zu bringen. Eine erste Blüte ist dann nach etwa 7 Jahren möglich. Auf Kokosnüsse sollte man sich zunächst dennoch nicht einstellen.


Palmenmann

Der ideale Standort

Kokospalmen benötigen viel Licht, deshalb sollten sie im Winter künstliche Beleuchtung erhalten. Die Temperatur muss unbedingt mindestens 20 Grad betragen und auch eine hohe Luftfeuchtigkeit sollte aufrecht erhalten werden. Es empfiehlt sich dabei eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 70 Prozent.

In unseren Breitengraden werden Kokospalmen normalerweise im Haus gehalten. Eine Freilandhaltung ist eigentlich nicht möglich.

So wird die Kokospalme richtig versorgt:

Düngen:

Am Besten wird die Kokospalme alle zwei Wochen gedüngt. Es eignet sich dafür Flüssigdünger.

Gießen:

In den Sommermonaten benötigt die Kokospalme viel Flüssigkeit. In den Wintermonaten hingegen geht es nur daurm, dass der Boden stets feucht gehalten wird. Besonders wichtig ist beim Gießen, dass die Flüssigkeit nicht zu kalt ist.

Der ideale Zeitpunkt um zu gießen ist, wenn die oberste Erdschicht schon leicht trocken geworden ist. Kokospalmen vertragen außerdem kein kalkiges Wasser.

Erde:

Normalerweise wachsen Kokospalmen in ihrer Heimat in Strandnähe. Der Boden dort ist gekennzeichnet von einem leichten Säuregehalt, von hoher Durchlässigkeit und auch ein Lehmanteil ist charakteristisch. Dementsprechent sollte auch das Substrat ausgewählt werden. Es empfiehlt sich ein Erdgemisch mit Kompost zu wählen, das einen leichten Säuregrad aufweist. Dazu sollte man Sand und Lavasplit oder Tonbruch geben. Auf gar keinen Fall sollte man Torf beimischen!

Umtopfen:

Ein Umtopfen ist alle zwei bis drei Jahre sinnvoll, beziehungsweise immer dann, wenn die Palme durchwurzelt. Beim Umtopfen sollte man aber unbedingt behutsam mit der Pflanze umgehen. Es muss darauf geachtet werden, dass die Pfahlwurzeln nicht verletzt werden.

Im neuen Topf sollte die Palme dann bis zur Hälfte der Nuss in die Erde eingesetzt werden. Das Substrat sollte dann festgedrückt werden. Gut ist es, wenn die Kokospalme danach noch mit Wasser und Düngemittel versorgt wird.

Blätter stutzen:

Es ist nicht nötig, eine Kokospalme zurück zu schneiden. Wenn bei einem Rückschnitt das Palmherz beschädigt wird stirbt die Pflanze.

Natürlich können Blätter aber ohne Probleme abgeschnitten werden. Am Besten tut man dies, wenn sie schon getrocknet sind. Hierbei ist aber von Bedeutung, dass etwa drei bis vier Zentimeter vertrocknetes Blatt vor dem Stamm bestehen bleiben.

Anzucht neuer Kokospalmen:

Eine Vermehrung von Kokospalmen über Stecklinge ist nicht möglich. Weitere Kokospalmen können nur über Kokosnüsse angezogen werden.

Überwinterung:

Es ist sehr wichtig ,dass im Winter dieselben Bedingungen aufrecht erhalten werden, wie auch im Sommer. Das heißt, es darf nicht viel Kälter als 20 Grad werden, die Luftfeuchtigkeit muss hoch bleiben und die Palme benötigt 12 Stunden lang Lichteinstrahlung (tausend bis zweitausend Lux).

Gedüngt werden muss im Winter allerdings nicht. Außerdem kann das Gießen reduiert werden auf etwa einmal wöchentlich.

Schädlinge und Krankheiten:

Kokospalmen sind sehr anfällig für Schädlinge, zum Beispiel für Schildläuse, Thrispen und Spinnmilben.

Spinnmilben zeigen an, dass die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Wenn die Blätter dann abgespült werden, kann man den Befall reduzieren.

Bei Schildläusen muss man bereits mit etwas drastischeren Mitteln vorgehen. Es empfiehlt sich ein Abspülen der Blätter mit einer Mischung aus Alkohol und Seife.

Ein gutes Mittel, um die Gesundheit der Kokospalme zu verbessern ist auch immer die Erhöhung der Lichteinstrahlung.

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Hintergrundinformationen zur Kokospalme:

Kokospalmen wachsen in Strandnähe und in den Tropen, zum Beispiel in den tropischen Räumen von Asien, Afrika und Südamerika. In einigen Teilen der Welt werden sie als Nutzpflanzen verwendet z.B. zur Herstellung von Kokosnussmilch oder Holzprodukten, aber auch zur Herstellung von Kokosöl was als sehr gesund für die Kopfhaut gilt. Kokosöl wird auch für verschiedene Getränke verwendet und zählt zu der Nahrungsgruppe der Superfoods. Kokosöl kann auch bei gesundheitlichen Problemen zur Anwendung kommen, wie zum Beispiel bei Menstruationsproblemen. Man kann damit den Bauch einreiben oder Kokosöl trinken.

Der gezielte Anbau von Kokospalmen lässt sich 3000 Jahre zurückverfolgen. Mittlerweile werden sogar etwa zehn Prozent des weltweiten Pflanzenölkonsums durch Palmen gestellt.

Kentiapalme

Die Kentiapalme

Die Kentiapalme ist eine häufige Zimmerpalme. In den Wohnzimmern Europas findet man zwei Sorten dieser Palme: der Howea belmoreana und der Howea forsteriana. Der Unterschied besteht in der Wuchshöhe, die Howea forsteriana ist größer. Ihre fiedrigen Blätter werden bis zu 60 Zentimeter lang.

  • Pflegeleicht
  • Nicht winterfest
  • Nicht im Schatten, nicht direkt sonnig
  • Können bis zu 40 Jahre alt werden

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Der ideale Standort

kentiapalmeDie Kentiapalme gedeiht am Besten, wenn das Klima das sie umgibt immer in etwa gleich bleibt. Am optimalsten sind hier etwa 20 Grad. Der ideale Standort für die hübsche Pflanze sollte außerdem nicht zu sonnig sein, aber auch nicht zu schattig.

So wird die Kentiapalme richtig versorgt:

Düngen:

Die Kentia hat es gern, wenn man ihre Blätter befeuchtet. Das kann zum Beispiel mit einer Sprühflasche geschehen. Dabei kann auch flüssiger Dünger beigemischt werden. Im Winter sollte auf Düngen allerdings verzichtet werden. Im Sommer und im Frühjahr hingegen empfiehlt es sich, zwischen ein und zwei Mal pro Monat zu düngen.

Gießen:

Kentiapalmen kommen ursprünglich aus den Tropen. Daher ist es gut, wenn die Erde stets feucht gehalten wird. Die Kentiapalmen wachsen besonders ausgiebig vom Frühling bis Herbst. In dieser Zeit sollte besonders viel gegossen werden. Dabei ist jedoch wichtig, dass nicht zu viel gegossen wird. Staunässe muss unbedingt vermieden werden. Im Winter legt die Kentiapalme eine Art Ruhephase ein, dann muss nicht mehr ganz so viel gegossen werden.

Erde:

Die Kentiapalme wächst am Besten, wenn sie mit einer leicht sauren Erde versorgt wird. Am Besten eignet sich Palmenerde. Man kann aber auch eine gute Erde für die Kentiapalme selbst mischen, aus normaler Blumenerde und Sand. Um den Boden zu lockern und luftig zu halten empfiehlt es sich auch, Lavagranulat beizumischen.

Umtopfen:

Kentiapalmen haben ein sehr schnelles Wachstum, wenn alle Pflegebedingungen stimmen. Als Zimmerpflanze können Kentiapalmen immerhin noch 250cm hoch werden. Das heißt auch, dass immer wieder umgetopft werden sollte. Der beste Zeitpunkt hierfür ist, wie bei vielen anderen Zimmerpflanzen auch, wenn Wurzeln unten durch den Topf schlagen. Es empfiehlt sich, hohe Pflanzkübel zu verwenden.

 

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Anzucht neuer Kentiapalmen:

Die Aufzucht von Kentiapalmen mit Samen ist sehr langwierig und umständlich. Die Samen dafür können im Handel erworben werden. Damit daraus neue Pflanzen wachsen können brauchen die Samen eine hohe Temperatur.

Überwinterung:

Die Kentiapalme ist eine Zimmerpflanze und kann nicht draußen bei niedrigen Temperaturen überleben. Doch auch im Zimmer muss für die Überwinterung vorgesorgt werden, in dem weniger gegossen und nicht mehr gedüngt wird.

Schädlinge und Krankheiten:

Wenn zu viel gegossen wird kann es zur Gliocladium-Knollenfäulekommen. Diese äußert sich darin, dass Pflanzen schnell braun werden und eingehen. Wenn dieser Prozess beobachtet wird, muss unbedingt umgetopft werden. Wichtig ist, dass möglichst ale Erde entfernt wird und in eine völlig neue Erde umgetopft wird.

Um der Fäulnis vorzubeugen empfiehlt es sich außerdem, eine durchlässige, luftige Erde zu wählen.

Kentiapalmen werden auch schnell von Läusen oder Spinnmilben befallen. Man kann diesem Schädlingsbefall vorbeugen, indem die Blätter ab und zu abgeduscht werden oder die Pflanze in den Regen gestellt wird. Im internet finden sich auch Tipps zu Hausmitteln gegen diese Schädlinge und im Fachhandel lassen sich auch spezielle Mittel dagegen erwerben.

Hintergrundinformationen:

Die Palmen ist auch unter dem wissenschaftlichen Namen Howea bekannt. Ursprünglich stammt sie aus dem australischen Raum. Dort wächst sie in einer subtropischen Klimazone, die von einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit und einer üppigen Vegetation geprägt ist.

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Indianerbanane

Die Indianerbanane

Die Indianerbanane wird auch Dreilappige Papau genannt. Es handelt sich um eine Strauchpflanze, man kann sie jedoch zu den Palmen zählen. Die Banane ist sehr robust, denn sie haben nur selten mit Krankheiten oder Parasiten zu kämpfen. Indianerbananen sind winterfest und haben einen hohen Lichtbedarf.

 

Die Blüten der Pflanze riechen zwar unangenehm nach Aas, doch dafür trägt die Pflanze süße, leckere Früchte, die an den Geschmack von Bananen erinnern. Sie müssen schnell geerntet werden, denn sie verderben leicht. Im Herbst verfärben sich die Blätter der Indianerbanane sehr schön.

Von der Indianerbanane gibt es verschiedene Sorten die sich in ihrer Höhe und in der Größe der Früchte stark unterscheiden. In der Natur wird die Indianerbanane fünf Meter hoch.

  • Viel Licht

  • Mittlerer Pflegebedarf

  • Winterfest bis zu -20 Grad

  • Stinkende Blüten

  • Leckere Früchte

Der ideale Standort

Für junge Pflanzen empfiehlt sich ein schattiger Standort. Wenn die Pflanze bereits älter ist braucht sie jedoch mehr Licht. Man sollte der ausgewachsenen Indianerbanane daher einen Standort geben, an den viel Sonnenlicht gelangt oder bei dem sie zumindest im Halbschatten steht. Dabei muss man allerdings auch darauf achten, dass der Standort nicht zu warm ist, denn Wärme verträgt die Pflanze nicht so gut.

Sie kann zum Beispiel im Garten eingepflanzt werden oder in einem Kübel auf der Terrasse stehen.

So wird die Indianerbanane richtig versorgt:

Düngen:

Alle Dünger mit Stickstoff sind besonders für die Indianerbanane geeignet.

Gießen:

Am wohlsten fühlt sich der Dreilappige Papau (die Bananenpflanze), wenn sie sich in einem stets mäßig feuchten Boden befindet. Es darf auf keinen Fall zu nass oder zu trocken für sie werden. Es ist deshalb wichtig, dass die Pflanze regelmäßig mit kleinen Dosen gegossen wird. Die Pflanze stirbt schnell ab, wenn sie falsch gegossen wird.

Erde:

Es ist sehr wichtig, dass man dem Dreilappigen Papau die richtige Erde gibt. Verwendet man ein falsches Substrat fällt man das Todesurteil für die Pflanze. Die Indianerbanane braucht dringend einen sandigen, nährstoffreichen, lehmigen Boden, der immer mäßig feucht gehalten wird. Es empfiehlt sich außerdem die Verwendung eines leicht säurehaltigen Substrats. Besonders verträglich ist für die Palme zum Beispiel eine Mischung aus Kompost, Sand, Lehm und Pflanzerde. Man kann dann noch Lavasplitt hinzufügen. Die Verwendung von Lavasplit garantiert, dass die Erde luftig bleibt.

Umtopfen:

Indianerbananen sind beim Umtopfen sehr empfindlich, deshalb muss man besonders vorsichtig mit ihr umgehen, wenn man umtopfen möchte. Am Besten ist es aber, wenn man die Pflanze gar nicht umtopft. Man kann die Indianerbanane das ganze Jahr über einpflanzen, am Besten sind jedoch die Frühlingsmonate (März bis Mai) oder der Spätherbst (August, September) geeignet.

Blätter stutzen:

Die Indianerbanane wächst sehr langsam. Deshalb müssen ihre Blätter nicht gestutzt werden. Wenn gewünscht, dann kann die Indianerbanane allerdings in eine bestimmte Form geschnitten werden.

Es kann aber sein, dass die Blätter zu dicht wachsen. Dann ist es empfehlenswert, die Krone etwas auszudünnen. Ab und zu bildet die Indianerbanane außerdem wildwachsende Wurzeln aus. Wenn diese optisch nicht zum Erscheinungsbild der Pflanze passen können diese problemlos abgeschnitten werden.

Am Besten ist es, wenn man die Indianerbanane nach dem Fruchttragen kürzt. Vorher sollte man sie nicht kürzen, da sie ihre ganze Kraft für das Ausbilden der Früchte benötigt.

Anzucht neuer Indianerbananen:

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Indianerbanane zu vermehren: durch Samen, Veredelungen oder Wurzelschnittlinge.

Am einfachsten ist es, die Indianerbanane über Wurzelschnittlinge zu vermehren. Hierfür muss einfach nur ein Teil einer Wurzel abgeschnitten und in einen neuen Topf bzw. in einen anderen Ort im Boden eingepflanzt werden. Daraus wird dann eine neue Indianerbanane wachsen, man muss lediglich etwas Geduld haben.

Die Anzucht von Indianerbananen durch Samen ist dagegen viel aufwändiger. Die Samen müssen etwa 100 Tage lang gekühlt werden, zwischen 2 und 6 Grad. Als Umgebung sollte ein Boden aus Sand und Sternmoos gewählt werden.

Anschließend können die Samen in einer Anzuchterde gesät werden. Sie brauchen dann eine Temperatur, die über 20 Grad hoch ist. Es dauert dann mindestens 2 Monate, bis die Keimung beginnt.

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Überwinterung:

Die Pflanze hält kalten Temperaturen problemlos stand und ist daher sehr winterfest. Kälter als -25 Grad sollte es aber dennoch nicht werden. Bei sehr kühlen Temperaturen sollte am Besten der Stamm in wärmende Materialien für Pflanzen eingewickelt werden. Zum Beispiel können Vliesstoff oder eine Noppenfolie benutzt werden.

Schädlinge und Krankheiten:

Die Indianerbanane muss nicht vor Schädlingen geschützt werden, da sie sehr wenig anfällig ist für diese.

Hintergrundinformationen:

In der Natur wird die Indianerbanane, die den wissenschaftlichen Namen Asimina triloba trägt, bis zu fünf Meter hoch. Sie gehört der Gattung Papau an, die zu den Magnolienartigen gehört. Ursprünglich kommt die Pflanze aus dem Norden des amerikanischen Kontinents. Sie wächst dort wild und im Spätherbst können ihre Früchte geerntet werden. In Nordamerika werden ihre hellen, orangenen Früchte zu Süßspeisen verarbeitet oder einfach so gegessen.

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