Die wunderbare Vielfalt der Pflanzenwelt in unseren Gefilden

Dass es in unserem Land viele verschiedene Pflanzen gibt, wissen wohl die Meisten. Doch die Vielfalt, die uns überall begegnen kann, ist fantastisch und auch einzigartig. Zwar gibt es keine endemischen Pflanzen hierzulande, doch dennoch gibt es die ein oder andere Pflanze, die sie zu einer ganz besonderen machen können. Darunter befinden sich besonders Pflanzen, die in hohen Regionen wachsen, oder auch in Sumpf- und Feuchtgebieten oder kargen Landschaften, in Waldgebieten und Mischwäldern, oder auch in offenen Gefilden aller Art. Deutschland beherbergt etwa 9.500 verschiedene Pflanzen, wovon eine Menge schon allein durch Moose, Algen und Blütenpflanzen besteht.

Edelweiß und Enzian

Beide Blumenpflanzen wachsen ab einer bestimmte Höhe in unserem Land. Besonders in Bergregionen ab einer Höhe von rund 1.000 Metern wachsen und gedeihen die alpinen Pflanzen und sind besonders begehrte Fotoobjekte. Aber auch andere Pflanzen wie die Vielfalt der Blumenarten auf den natürlichen Almwiesen in Bergregionen sind beliebte Gäste in unseren Gefilden. Beide stehen unter Schutz und sollten, auch wenn es noch so verlockend erscheint, nicht gepflückt werden.

Farne – die Urtypen aus der Vergangenheit

Der Farn mit seinem wunderschönen, filigranen Blattwerk, welches sich als kleines, eingerolltes Etwas zunächst bodennah seinen Weg zur Entfaltung bahnt, ist ein echter Urtyp aus alten Zeiten. Denn der Farn ist alt, und zwar sehr alt. Er gehört zu einer der ältesten hier vorkommenden Pflanze der Welt und wird nicht umsonst als Dino unter den Grünpflanzen bezeichnet. Vor rund 400 Millionen Jahren schätzt man bildeten die gigantischen Baumfarne, wie man sie heute in Neuseeland zum Teil noch entdecken kann, bildeten sie die Dächer der Wälder mit ihren gigantischen Wedeln. Heute gibt es den Farn in unseren Wäldern fast überall noch in Miniaturform wenn man so will. Doch die Art der Sporenpflanze und ihre Eigenschaften haben sich nach wie vor nicht verändert.

Bärlauch, Sauerampfer, Löwenzahn und Brennnessel

Viele Kräuter wachsen in unserem Land und damals wie heute werden viele von ihnen genutzt, um verschiedene Tinkturen und Salben herzustellen, oder auch schmackhafte Salate und mehr. Neben der Minze und dem Schnittlauch oder der Petersilie wachsen bei uns wild der Bärlauch, der als Knoblauchgewächs ein sehr starke Aroma entwickelt, wie auch der Löwenzahn auf den Wiesen mit seinen gelben Blüten und die Brennnessel, die für viele Zwecke eingesetzt werden kann und man sie besonders gern als Tee oder auch als Salat zu sich nehmen kann. Andere Kräuter sind in Deutschland eher nicht zuhause, wie etwa das Kratom, welches man hauptsächlich in Asien vorfindet. Unsere Wiesen und Wälder sind gefüllt mit vielerlei Pflanzen, die wir nutzen können. Allerdings bleiben diese den meisten unerkannt, da man sich zunächst erst einmal ein wenig Pflanzenkunde zu eigen machen sollte, um die ein oder andere Pflanze überhaupt zu entdecken. In der Regel aber kann man viele Pflanzen und auch Kräuter sehr schnell an ihren typischen Merkmalen leicht erkennen.

Grüne Gärten und Oasen

Mittlerweile geht der Trend beim Gestalten von Gärten und Vorgärten immer mehr dahin, dass man hiesige und heimische Pflanzen und Blumensorten wieder ansiedelt. Denn im Zuge der Globalisierung haben sich viele ausländische Pflanzen bei uns eingenistet, die zum Einen ein Gewinn sein können, zum Anderen aber auch eine Plage. Nimmt man beispielsweise das Jakobskreuzkraut, welches eingeschleppt wurde und sich rasant verbreitet hat, ist dies keine erwünschte Wiesenblume, um später Heu zu pressen. Denn sie hat es in sich und vor allem ist sie mit vielen Giftstoffen versehen, die sie bei Trocknungen verliert und die Nutztiere beispielsweise dann unbemerkt zu sich nehmen können.

Wie pflegen Sie Ihren Garten für die Tiere?

  1. Die Bedeutung der Biodiversität

Biodiversität ist die Vielfalt der Lebewesen auf unserem Planeten. Diese Vielfalt ist wichtig, um unsere Umwelt gesund zu erhalten. Die Biodiversität hilft uns, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, den Boden zu verbessern und unsere Pflanzen und Tiere zu schützen. Wenn Sie Ihren Garten für die Tiere pflegen, helfen Sie also nicht nur den Tieren, sondern auch der Umwelt. Durch die Pflege Ihres Gartens für die Tiere fördern Sie die Biodiversität und tragen so zum Erhalt unserer Umwelt bei.

  1. Was ist ein natürlicher Garten?

Viele Menschen fragen sich, was eigentlich ein natürlicher Garten ist. Dabei ist die Definition ganz einfach: Es ist ein Garten, in dem ausschließlich Pflanzen und Tiere vorkommen, die in dieser Region heimisch sind. Das heißt also, keine exotischen Arten, die in anderen Regionen beheimatet sind. Der Sinn dahinter ist es, dass so der natürliche Kreislauf der Natur erhalten bleibt und man die Tiere fördert, die sowieso schon da sind.

  1. Wie können Sie Ihren Garten tierfreundlich gestalten?

Eine tierfreundliche GartengestaltungEine tierfreundliche Gartengestaltung ist nicht schwer und mit ein paar einfachen Tricks können Sie Ihren Garten zu einem wahren Paradies für Tiere machen. Zunächst sollten Sie natürliche Lebensräume für die Tiere schaffen, in denen sie sich wohlfühlen. Dazu gehören Sträucher und Bäume, unter denen sie sich verstecken können, sowie Blumen, Gräser und Kräuter, an denen sie naschen können. Auch ein Teich mit Wasserpflanzen ist ein beliebter Ort für viele Tiere. Damit Ihr Garten auch wirklich tierfreundlich ist, sollten Sie auf chemische Pestizide und Herbizide verzichten. Stattdessen können Sie beispielsweise Insektenhotels bauen, um die Nützlinge in Ihrem Garten zu fördern. Auch die Fütterung der Tiere im Winter ist eine gute Idee, damit sie nicht verhungern. Wenn Sie all diese Tipps beherzigen, wird Ihr Garten zu einem wahren Paradies für Tiere!

  1. Welche Tiere profitieren von Ihrem neuen Garten?

Wenn Sie Ihren Garten für die Tiere pflegen, können Sie sich auf eine Vielzahl von Tieren freuen, die in Ihrem Garten leben werden. Von Vögeln über Insekten bis hin zu kleinen Säugetieren werden Sie viele Tiere in Ihrem Garten willkommen heißen können. Jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse und es ist wichtig, diese zu kennen, damit Sie Ihren Garten so pflegen können, dass er für alle Tiere geeignet ist. Vögel: Viele Vögel werden sich in Ihrem Garten wohlfühlen, insbesondere wenn Sie ein paar Bäume und Sträucher haben. Bäume und Sträucher bieten Vögeln Schutz und Nester, an denen sie sich zurückziehen können. Auch ein Brunnen oder eine Vogeltränke ist eine gute Ergänzung für Ihren Garten, da hier die Vögel nicht nur trinken, sondern auch baden können. Füttern Sie die Vögel in Ihrem Garten regelmäßig mit Vogelfutter, um sicherzustellen, dass sie genug zu essen haben. Insekten: Insekten sind wichtig für den Garten, da sie Pollen und Samen verbreiten und so die Pflanzen befruchten. Auch als Nahrungsquelle für andere Tiere sind Insekten unverzichtbar. Um Insekten anzulocken, pflanzen Sie Blumen mit weichen Blütenblättern und duftendem Blütenstaub. Auch einige Kräuter wie Dill oder Oregano locken Insekten an. Stellen Sie außerdem einen Behälter mit Sand und Wasser bereit, in dem die Insekten landen und trinken können. Kleine Säugetiere: Kleine Säugetiere wie Mäuse, Ratten oder Eichhörnchen und Perlhühner, finden in vielen Gärten Unterschlupf. Damit diese Tiere sich aber wohlfühlen, sollten Sie ihnen auch etwas zu Fressen bereitstellen. Am besten geeignet sind hier Erdnüsse oder Rosinen. Stellen Sie diese Futterstellen aber immer so auf, dass andere Tiere nicht darauf zugreifen können, da sonst Konflikte entstehen könnten.

 

Ideen zum Thema Terrassengestaltung

Wenn es draußen warm ist und die Tage länger sind, halten sich die Menschen doch am liebsten draußen auf ihrer Terrasse auf. Kein Wunder, denn mit der Zeit ist diese immer mehr zu einer Erweiterung des Wohnraums geworden. Viele Terrassen werden heutzutage wie ein Wohnzimmer mit vielleicht sogar einer Outdoor-Küche eingerichtet, so dass das Leben im Sommer draußen stattfinden kann. Das bedeutet, man kann mit der Familie zusammen draußen kochen und essen, mit Freunden grillen mit Freunden grillen, Partys feiern oder einfach nur in der Sonne oder am Abend entspannen.

Man sollte sich deshalb vor der Gestaltung gut überlegen, was genau alles auf der Terrasse stattfinden und wie die Gestaltung aussehen soll als auch, welcher Stil am besten zum Haus und zu einem selbst passt. Ideal wäre es, wenn der architektonische Stil des Hauses und des Innenbereichs im Freien fortgeführt wird. Wichtig dabei ist mit Sicherheit, wie viel Platz die Terrasse hergibt. Man kann vielleicht bei einer kleinen Terrasse nicht alles realisieren, was man gerne hätte, aber auch auf begrenztem Raum kann man sich eine kleine Wohlfühloase schaffen.

Die richtigen Accessoires verwenden

Mit den richtigen Accessoires kann jede Terrasse ein schöner Ort zum Entspannen und Wohlfühlen werden. Sehr gut eignen sich beispielsweise dafür moderne und gemütliche Sitzgruppen oder praktische Outdoor-Sitzsäcke in verschiedenen Formen und Größen. Schöne Farbakzente erhält man mit bunten Kissen, farbigen Decken oder auch einem Outdoor-Teppich. All das sorgt schon für eine gemütliche Atmosphäre. Licht ist immer ein wichtiger Aspekt auf der Terrasse, wenn es draußen dunkel wird. Das richtige Licht sorgt für die nötige Helligkeit und erzeugt gleichzeitig eine schöne Atmosphäre. Das kann beispielsweise eine Lampion-Lichterketten oder einige Laternen sein. Verschiedene Kübelpflanzen oder ein kleiner und liebevoll angelegter Brunnen sorgen für ein naturnahes Aussehen, setzen farbliche Akzente und können auch einen raffinierten Sichtschutz bieten. Man kann sich vor einem Kauf gut auf Portalen, wie zum Beispiel vizd.de informieren, um sich besser für eine Anschaffung entscheiden zu können.

Der Charme des Feuers

Ein brennendes Feuer fasziniert eigentlich immer, sorgt für noch mehr Gemütlichkeit, Wärme und ist natürlich auch dekorativ. Dafür eignet sich ein fest gemauerter Kaminofen, eine Feuerschale, Kerzen, Windlichter und auch Gartenfackeln. Gartenfackeln haben den Vorteil, dass man sie an unterschiedlichen Stellen immer wieder neu und nach Bedarf aufstellen kann. Dazu gib es sie mittlerweile in unterschiedlichen Designs. Auch kann man überlegen, ob man sie mit den herkömmlichen Brennmaterialien (z.B. Petroleum oder Öl) verwenden möchte oder ob man solarbetriebene Gartenfackeln nehmen will.

Verfügbaren Platz klug verwenden

Auf einer großen Terrasse kann man natürlich vieles unterbringen. Wenn der Platz begrenzt ist, muss man aber deswegen beispielsweise nicht auf Pflanzen verzichten. Man könnte darüber nachdenken, in die Höhe zu gehen und alle verfügbaren Wände und Mauern zu nutzen. Wenn man in die Höhe geht, streckt man optisch die Terrasse und man kann den Platz besser ausnutzen. Diesen neuen Trend nennt man auch „Vertical Gardening“. Man kann Pflanztaschen verwenden, die an einem Geländer oder einem Zaun aufgehängt und beispielsweise mit Kräutern, Salaten und Sukkulenten bepflanzt werden. Auch Kletterpflanzen sind dafür gut geeignet.

Winterharte Palmen: Was gibt es zu beachten?

Viele Menschen denken, dass Palmen eine exotische Pflanze sind und deshalb nur in wärmeren Klimazonen gedeihen können. Doch das stimmt nicht! Es gibt winterharte Palmen, die auch in Deutschland problemlos überwintern können.

 

 Das Wichtigste in Kürze

  • Einige Palmenarten sind bis zu -15 Grad Celsius winterhart.
  • Palmen sind im Sommer und im Winter sehr pflegeleicht.
  • Nur wenig Aufwand ist erforderlich, um Palmen vor Dauerfrost zu schützen

 

Was ist das Besondere an winterharten Palmen?

Winterharte Palmen sind eine besondere Art von Palmen, die es ermöglichen, unter kalten Bedingungen zu überleben. Winterharte Palmen können in den meisten Klimazonen gepflanzt oder aufgestellt werden und benötigen nur minimalen Pflege.

Welche Arten von winterharten Palmen sind winterfest?

Einige der beliebtesten winterharten Palmenarten sind die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), die Wagners Hanfpalme (Trachycarpus wagnerianus), die Zwergpalmetto (Sabal minor), die Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix) und die Geleepalme (Butia capitata). Diese Arten von Palmen können in den meisten Gebieten Deutschlands problemlos überwintert werden. Palmenarten, wie die Zuckerrohrpalme (Dypsis baronii), sind bedingt frosthart.

Die Chinesische Hanfpalme

Die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) ist eine der beliebtesten Palmenarten in Deutschland. Die rundliche Krone und die langen, dicken Blätter machen sie zu einem echten Blickfang in jedem Garten. Die Palme ist relativ pflegeleicht und kann sowohl im Garten als auch in Kübeln gedeihen.
Die Palme benötigt viel Sonne und Wärme, daher sollte sie an einem sonnigen Standort gepflanzt werden. Zum anderen ist die Chinesische Hanfpalme sehr frosthart und kann bis zu -15°C vertragen. In extremen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass die Palme Schäden an ihren Blättern davonträgt.

Zwergpalmetto

Zwergpalmetto ist eine kleine Palmenart, die nicht höher als 2-3 m hoch wird. Diese Art der Palme ist sehr anpassungsfähig und gedeiht sowohl in feuchten als auch in trockenen Gebieten. Zwergpalmen sind auch relativ frosthart und können bis zu -15 °C vertragen.
Die Blätter der Zwergpalme sind dunkelgrün, mit spitzen Enden. Die Blätter sind im Allgemeinen 10-20 cm lang und 2-5 cm breit.

Wagners Hanfpalme

Die Wagner-Hanfpalme ist eine der bekanntesten und beliebtesten Arten von Hanfpflanzen. Diese robuste Pflanze ist nicht nur widerstandsfähig gegen Schädlinge, sondern auch sehr einfach zu kultivieren.

Die Nadelpalme

Die Nadelpalme ist eine sehr beliebte Pflanze, die sowohl in Gärten als auch in Wohnungen gepflanzt wird. Sie ist relativ einfach zu pflegen und benötigt nur wenig Wasser. Die Nadelpalme kann bis zu 5 m hoch werden.

Vertragen winterharte Palmen Frost?

Ja, winterharte Palmen können durchaus kurzzeitigen Frost bis zu -10 Grad Celsius vertragen.

Palmen vor Dauerfrost schützen

Rindenmulch oder Stroh ist ein idealer Schutz gegen Kälte, da es die Wurzeln der Palme vor dem Erfrieren schützt.
Topfpflanzen können in den Wintermonaten in größere Töpfe umgepflanzt werden, damit sie mehr Schutz vor tiefen Temperaturen haben. Die Töpfe sollten dann mit einer Fließ oder einer Kokosmatte eingewickelt werden, um zu verhindern, dass die Wurzeln einen Kälteschaden erleiden.
Zudem sollte man die Blätter zusammenbinden, bevor die Temperaturen unter 10 Grad sinken. Dies schützt die Blätter vor einer möglichen Schneelast.

Wo kann man Palmen kaufen?

Palmen können in einigen Gartencentern und Baumärkten gekauft werden. Einige Hersteller bieten auch Online-Shops an.

Palmen richtig pflanzen

Es gibt einige Dinge zu beachten, damit die Palme gut gedeiht und lange Freude bereitet. Zuerst sollte man sich überlegen, welche Art von Palme man pflanzen möchte. Die meisten Palmen, die in unseren Breitengraden kultiviert werden, stammen ursprünglich aus den Tropen und benötigen daher einen warmen, sonnigen Standort. Auch die Bewässerung ist bei Palmen sehr wichtig. Die meisten Arten mögen es nicht, wenn ihre Wurzeln durchgehender Nässe ausgesetzt sind, da sie dadurch anfälliger für Pilzbefall sind. Daher sollte man bei der Bewässerung darauf achten, die Pflanze nicht zu ausgiebig zu gießen. Eine weitere wichtige Pflegeanleitung für Palmen lautet: nicht zu viel düngen! Es kommt oft zu einer Überdüngung, was zu einem schwachen Wuchs und gelben Blättern führen kann. Also lieber etwas weniger als zu viel düngen!

Die richtige Erde für Palmen

Eine der häufigsten Ursachen für das Ableben von Palmen ist die falsche Erde. Die meisten Palmen wachsen am besten in leicht saurer oder neutraler Erde mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5. Wenn man nicht weiß, welchen pH-Wert die Erde entspricht, kann man einen Bodentester beim Gartencenter kaufen. Einige Palmen, wie zum Beispiel Yuccas und Sägepalmen, bevorzugen etwas alkalischere Böden mit einem pH-Wert von 7,0 bis 8,0.
Die meisten Palmen sind tropische oder subtropische Pflanzen und benötigen daher feuchte Böden. Wenn die Erde zu trocken ist, wird die Palme schnell welken und absterben. Wenn die Erde zu nass ist, kann die Palme an Fäule erkranken.
Um sicherzustellen, dass die Palme genug Feuchtigkeit erhält, sollte man sie regelmäßig gießen und mulchen. Mulchen hilft dabei, den Boden feucht zu halten und Unkraut abzuwehren. Eine Schicht aus Kompost oder Rinde um die Palme herum ist ideal.
Palmen benötigen auch viel Nährstoffe, um gesund zu bleiben. Daher sollte man ihnen regelmäßig Dünger geben. Ein guter Dünger für Palmen enthält Stickstoff, Kalium und Phosphor in einem Verhältnis von 3:1:2.

Muss man Palmen schneiden?

Palmen müssen nicht unbedingt geschnitten werden, aber es kann nötig sein, wenn ihre Blätter braun werden.

Fazit

Alles in allem lässt sich sagen, dass winterharte Palmen eine gute Wahl für den Garten sind. Sie sind pflegeleicht und anspruchslos und passen sowohl zu modernen als auch zu traditionellen Gartenstilen. Wenn Sie sich für eine winterharte Palme entscheiden, sollten Sie jedoch einige Punkte beachten.

Pflanzen oder Blumen in Epoxidharz gießen

Wer ein Pflanzen- und Blumenliebhaber ist, möchte sich lange daran erfreuen und am liebsten immer etwas davon haben. Leider ist die Lebensdauer mancher Pflanzen und vor allem mancher Blumen/Blüten nicht immer lang. Blüten verblühen mit der Zeit und manchmal geht einem auch eine Grünpflanze ein.

Wenn man aber „für immer“ etwas davon haben möchte, weil es einen vielleicht an ein schönes Erlebnis erinnert oder man es ganz einfach wunderschön findet, dann kann man Blumen und generell Pflanzen(teile) mit Hilfe von Epoxidharz das „ewige Leben“ schenken. Nebenbei können so auch richtige kleine Kunstwerke entstehen, die man im Anschluss als Dekoration in eine Vitrine legen oder einen Tisch damit dekorieren oder auch als Schmuckstück tragen kann. Und wenn man selbst keine Lust dazu hat es zu versuchen, gibt es solche Kunstwerke natürlich auch schon fertig zu kaufen.

Was ist Epoxidharz und wo bekommt man es?

Wenn man im Internet nach Informationen zu Epoxidharz sucht, wird man wahrscheinlich Begriffe wie Epoxidharz, Kunstharz, Gießharz, Resin oder Epoxy Resin finden. Resin ist ein englisches Wort und steht auch für Epoxidharze.

Epoxidharz ist ein Kunstharz, das man für sehr viele unterschiedliche Anwendungen nutzen kann. Das Epoxid entsteht durch das Mischen von zwei aufeinander abgestimmten Komponenten. Es entsteht eine chemische Reaktion durch das Vermischen des flüssigen Harzes mit einem dazu passenden Härter. Diese chemische Reaktion (inkl. Aushärten) wird in der Regel einige Stunden dauern. Wenn beide Komponenten miteinander verrührt werden, wird Wärme abgestrahlt und das Material wechselt von einem flüssigen in einem festen Zustand. Das Mischungsverhältnis spielt dabei eine wichtige Rolle. In der Regel werden Harz und Härter im Verhältnis 1 zu 1 oder auch 1 zu 2 vermischt.

Man findet Epoxidharz heutzutage in vielen Baumärkten oder im Fachhandel. Auch im Internet kann man Epoxidharz kaufen. Häufig ist das sogar die günstigere Möglichkeit und man hat dazu oft eine größere Auswahl, wie zum Beispiel bei dipoxy.de. Generell sollte man nur auf hochwertige Produkte zurückgreifen, damit die Resultate auch entsprechend gut werden.

Die Casting Resin Technik

Unter der Casting Resin Technik oder dem Resin Casting versteht man das Eingießen oder das Einbetten verschiedener Objekte in Epoxidharz. Meist werden dafür Silikonformen verwendet, in die man alle möglichen Dinge betten kann, um sie mit einem dafür geeigneten Resin einzugießen. Man könnte auch Formen aus anderen Kunststoffen nutzen, aber mit Silikonformen lässt es sich oft einfacher arbeiten.

Was man benötigen wird:

• Das passende Epoxid-Gießharz mit Härter
• Eine Form oder mehrere Formen
• Etwas Plastikfolie
• Gummihandschuhe
• Spachtel oder Stäbchen zum Umrühren
• Einen Becher für das fertige Harz
• Kleine Blüten und Blätter

Wie es dann gemacht werden kann

Das Arbeiten mit dem Gießharz geht relativ leicht. Man sollte zunächst den Arbeitsplatz mit einer Plastikfolie oder -Tischdecke abdecken sowie Gummihandschuhe anziehen. Außerdem solle man vor der Verarbeitung die Gebrauchsanweisung auf der Verpackung genau gelesen haben und sich daran halten. Die zwei Komponenten werden dann entsprechend der Anleitung vermischt. Das Eingießen in die Form sollte langsam und vorsichtig geschehen, damit keine Luftblasen entstehen. Am besten ist es, wenn man zuerst eine dünne Schicht Harz in die Form gibt, dann in die Mulde zum Beispiel eine Blüte oder Blätter legt sowie anschließend weiter mit dem Harz auffüllt. Alles sollte dann im Anschluss gut aushärten.

Saugen, Wischen Polieren und Pflegen – mit den richtigen Mitteln für Sauberkeit sorgen

Das Reinigen der Wohnung und des Hauses ist eine kleine Wissenschaft für sich und dennoch eigentlich eine ganz einfach Sache. Mit ein wenig Cleverness und Struktur und natürlich mit den richtigen Reinigungs- und Hilfsmitteln kann der Haushalt von A bis Z im Nu tip-top gereinigt und gesäubert werden. Vom Putzen aller Oberflächen dem speziellen Reinigen des Bodens und auch der Pflanzen und Co. Wer sich einen Putzplan aufstellt kann ebenso effektiv arbeiten, wie auch das spontane Reinigen. Wichtig dabei ist, dass man mit dem richtigen Werkzeug loslegt und der richtigen und passenden Technik.

So pflegt und reinigt man Zimmerpflanzen richtig

Pflanzen sind schön, bedürfen aber einer guten Pflege. Dazu gehört nicht nur das Düngen und Wässern. Auch das Reinigen der Pflanzen ist wichtig. Besonders die Zimmerpflanzen mit großem und recht üppigem Blattwerk bedürfen hin und wieder einer leichten Reinigung. Denn die Blattoberflächen sind ideale Staubfänger und schon nach kurzer Zeit bildet sich, wenn man nichts unternimmt, eine leichte Staubschicht. In natürlicher Umgebung,wie dem tropischen Regenwald beispielsweise, würde die Reinigung der Pflanzen und Blätter sicherlich der regelmäßige Regenguss übernehmen.

Im Zimmer und in unserem Zuhause müssen wir diesen Part übernehmen. Mit einer simplen Sprühflasche, die mit Wasser gefüllt ist, kann man die jeweiligen Blätter besprühen. So kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum Einen die regelmäßige leichte und für die Pflanzen angenehme Befeuchtung und zum Anderen eben auch die sanfte Reinigung. Wenn die Blätter dennoch verschmutzt bleiben, kann man mit einem weichen Staubtuch Blatt für Blatt vorgehen. Pflanzen im Zimmer sind immer wieder der Eyecatcher eines Raumes und wenn man sie geschickt einsetzt und platziert und sie gewissenhaft reinigt, bleiben sie viele Jahre und gar Jahrzehnte erhalten.

Saugen muss sein

Wer einen pflegeleichten Bodenbelag zu Füßen hat, kann sich glücklich schätzen. Denn besonders unempfindliche Oberflächen, wie Steinböden beispielsweise, können mit simplen und neutralen Reinigern geputzt werden. Holzböden wie Parkett auch, allerdings muss man hier sehr vorsichtig vorgehen und Nässe und zu starke Feuchtigkeit vermeiden. Das Saugen bekommt hier eine ganz neue Bedeutung. Denn nicht nur Teppichböden müssen täglich abgesaugt werden. Auch andere Böden vertragen das Saugen recht gut. Wichtig ist hierbei, dass man beim Saugen von hochflorigen Teppichen die jeweiligen Saugerbürste einstellen kann und auch beim Absaugen von empfindlichen Böden wie Parkett. Fliesenböden lassen sich mit tüchtig Putzwasser und Reinigungsmittel leicht putzen, denn sie sind wasserundurchlässig und relativ robust. Übrigens: Die Jemako Produkte eignen sich ideal zur Reinigung und Pflege vieler Bereiche.

Ab-fegen und Kehren

Das Fegen und Kehren von unempfindlichen Oberfläche und auch das Staubwischen von Oberflächen mit normalen Staubtüchern und Staubwedeln, die statische Aufladung garantieren, ist in Minuten erledigt. Wenn das richtige Werkzeug vorrätig ist geht alles wie von Geisterhand schnell und unproblematisch. Zum Ab-fegen benötigt man je nach Oberflächenbeschaffenheit lediglich einen guten Besen, möglichst nicht aus Kunststoff. Der Staubwedel mit statischer Aufladung ist natürlich ideal, um in alle Ecken und Winkel zu gelangen und jedes versteckte Staubpartikel am Kragen packen zu können.

Blumenbeete richtig bepflanzen, gestalten und zum Blühen bringen

Es ist etwas Herrliches, wenn man sich in die Natur begibt und selbst Hand anlegen kann bei der Gestaltung des Gartens oder Vorgartens. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt und man kann ganz nach Belieben bepflanzen. Blumenbeete spielen dabei eine wesentliche Rolle, denn mit ihnen wird der Garten erst so richtig bunt und der Vorgarten bekommt ein herrlich blühendes Outfit. Und je nachdem welche Blumenzwiebeln man aussucht und setzt, duftet der Garten und verwandelt den Bereich in ein blühendes Blumenmeer. Hier sind schon einmal einige Tipps und Ideen, wie man ein Blumenbeet von A bis Z richtig plant und anlegt.

Wo ist der richtige Platz fürs Blumenbeet?

Ein ganz entscheidender Faktor fürs Gelingen eines Blumenbeetes ist der Standort. Denn zu viel Sonne kann den jeweiligen Blumen schaden und zu viel Schatten wiederum auch. Die beste Mischung ist ein ausgewogenes Gleichgewicht aus Sonneneinstrahlung und etwas Schatten. Also sollte das Beet einen solchen Standort haben. Man kann aber dennoch an sehr sonnige oder auch s schattigen Plätzen das Beet anlegen, die jeweilige Bepflanzung mit den passenden Blumen ist wichtig, damit man am Ende nicht umsonst vergeblich auf die Blüte wartet. Notfalls kann man sich dazu in Gartenzentren und auch auf bestimmten Portalen im Netz beraten lassen.

Die Beeteinfassung ist wichtig

Je nachdem wo das Beet angelegt werden soll, kann auf ganz unterschiedliche Einfassungen gesetzt werden. Denn hier ist die Auswahl groß und das Kontingent breit gefächert. Von Naturstein, über Pflasterstein, Holzumrandungen, Holzzäunen, Balken oder auch aus Metall oder Kunststoff. Wenn man beispielsweise eine Beeteinfassung aus Metall kaufen möchte ist es wichtig, dass man die Höhe der Umfassung misst und dass das Erdreich mit der Umrandung abschließt. Denn so wirkt die Einfassung unsichtbar und lässt im Erdreich dennoch nicht zu, dass beispielsweise die Grasnabe ins Blumenbeet wächst, oder auch Moose und Flechten oder Unkraut. Bei Natursteineinfassungen sollte man ruhig so planen, dass man die Umrandung auch optisch wahrnimmt. Denn der Stein gliedert sich wunderbar ins natürliche Geschehen des Gartens ein und bildet so ein schönes Gesamtbild. Holzumrandungen und kleine Zäunchen aus Holz sehen gut aus, haben aber den Nachteil, dass sie schnell modern und faulen. Hier ist guter Holzschutz und Imprägnierung mit biologisch abbaubaren Lasuren wichtig.

Welche Blume darf es sein?

Die Vielfalt ist groß, das Angebot üppig. Man sollte sich im Vorfeld überlegen, ob man nun niedrig wachsende Blumen aussucht, oder hoch und buschig wachsend. Viel Licht und Sonne, oder doch eher im Halbschatten. Auch darauf sollte man achten und auch wann die Blüte der jeweiligen Blumen stattfindet. So kann man dann beispielsweise die Zwiebeln und Sträucher so pflanzen, dass sie quasi aneinander folgend und ohne Unterbrechungen blühen. So gelingt ein blühendes Inferno, ohne dass man sich ständig darum kümmern muss, dass die ein oder andere Blume auch tatsächlich zum Blühen kommt. Frühlingsblüher oder Sommerblüte, die bis in den Herbst recht oder auch Ganzjahrespflanzen, die fortwährend ihre Blüten tragen können. Die Auswahl ist in diesem Sektor hierzulande besonders groß vertreten.

Keinen grünen Daumen? – Kunstblumen können da sicherlich zu jeder Zeit gut aushelfen

Nicht jeder ist ein Freund der Pflanzen und Blumen. Und meist muss man diese Erkenntnis zunächst einmal unzählige Male im Leben durch Selbsterfahrungen herausfinden. Denn schon in jungen Jahren, wenn die eigentlich extrem unempfindliche und pflegeleichte Yuccapalme in der Studenten-WG die Flügel hängen lässt, weil sie schlichtweg entweder völlig ignoriert und sich selbst überlassen ist, oder einfach viel zu viel gewässert wurde.

Oder auch wenn im weiteren Leben immer wieder Pflanzen und Bäumchen, wie der klassische und ebenfalls sehr einfach zu pflegende Benjamini die Blätter lässt, oder auch Blumen dahinwelken und sich verabschieden. Erst dann sieht man ein, dass man definitiv keinen Grünen Daumen hat. Muss man auch nicht haben. Denn es gibt gute Alternativen sein Heim dennoch mit Pflanzen und Blumen bunt und stimmungsvoll schmücken zu können.

Künstliche Blumenvielfalt

Kunstblumen in der Vergangenheit hinterlassen bei uns nicht gerade gute Gedanken. Sie standen oftmals bei der Oma auf der Fensterbank, oder im Flur in der Blumenvase an der Garderobe und anderswo in der Wohnung. Bleich und ausgeblichen und total zugestaubt. Hässlich eigentlich, weil sie zu sehr unecht und nach Plastik aussahen und dem jeweils natürlichem Original meist nicht im Geringsten ähnelten. Schlecht verarbeitete Plastikblumen ohne Charme und Farbe. Und dazu noch immer wieder nur wenige und meist die gleichen Standardblumen, wie Orchideen, Tuplen, Veilchen und Osterglocken oder auch Narzissen. Das war`s dann auch schon mit der üppigen Angebotsvielfalt von damals. Heute sieht das Ganze anders aus. Hier kann die künstliche Variante in Sachen Vielfalt dem echten Pendants sehr gut mithalten. Die täuschend echt wirkenden Blüten, Stängel, das Blattwerk und selbst bei kleinen Bäumchen, wie den Bonsaibäumchen und größeren Bäumen, kann man oftmals erst bei näherer Betrachtung feststellen, dass es sich dabei um Kunstblumen und Pflanzen handelt.

Pflegeintensiv hin oder her

Sicher. Eine immergrüne herrlich blühende Pflanze in seinen eigenen vier Wänden zu wissen, die schon seit Jahren, oder gar Jahrzehnten wächst und gedeiht, ist etwas schönes und faszinierendes. Auch die ersten Primeln und Narzissen in die Blumenkübel zu pflanzen, die den Frühling einläuten und die Freude auf Ostern wachsen lässt. Oder auch im Sommer die herrliche Vielfalt der verschiedenen Blumensorten, die leuchtend ihre Blütenkelche öffnen und den ganzen Wohnraum mit ihrem betörenden Duft durchziehen. Pflanzen und Blumen in der Wohnung und im Haus zu haben ist schön. Aber auch schön anstrengend.

Denn sie benötigen Pflege und und auch ein gewisses Know-how, wie sie überhaupt optimal versorgt werden könne, damit sie gesund bleiben. Doch in der heutigen, schnelllebigen Zeit, ist es uns kaum gegönnt uns genügend Zeit und Muße für unsere Pflanzen nehmen zu können. Hinzu kommt der Faktor, dass wir uns jedes Jahr aufs Neue die Frage stellen: Wer kümmert sich in diesem Jahr um meine Blumen, wenn ich im Urlaub bin? Die wirklich einfachste Methode optische Highlights in der Wohnung durch Blumen und Pflanzen schaffen zu können, und dennoch auf die pflegeintensiven Maßnahmen und Überlegungen bei Urlaubsantritt verzichten zu können, sind die künstlichen Gegenspieler aus Kunststoff. Hier sollte man allerdings bei der Auswahl auf hochwertige Produkte und Qualität achten, denn auch hier gibt es große Unterschiede, die sich optisch darstellen.

Gute Tricks, um das Zuhause optisch aufwerten und verschönern zu können

Das eigene Zuhause sollten man so schön es geht gestalten und einrichten können. Schließlich wollen wir es uns nach getaner Arbeit nach einem stressigen und anstrengenden Tag so richtig gutgehen lassen. Und wo sonst funktioniert dies am besten, wenn nicht im gemütlichen Zuhause?
Umso wichtiger also ist die Gestaltung mit dem gewissen Extra zuhause und jeder Raum, jedes noch so kleine Zimmer und Flure und Co. sollten mit größter Beachtung bei der stilvollen Einrichtung beschenkt werden. Von der Dekoration, über Einrichtung des Mobiliar, bis hin zur Wand-Deko, dem richtigen Bodenbelag und vieles mehr. Hier sind einmal die 10 wichtigsten und einfachsten Tricks, wie man das gewöhnliche Zuhause zu einem außergewöhnlichem Wohlfühlparadies gestalten kann.

Geschirr und Service

Mit schönen Gläsern fürs Esszimmer oder für die gedeckte Tafel für Freunde und Familie zu besonderen Anlässen, sollte man sein Zuhause immer sicher ausstaffiert wissen. Schließlich lässt es sich besonders gut erlesene Weine, ein schöner Cognac, oder ein kleines Schnäpschen und mehr aus einem schönen und edlen Glas besser genießen. Schöne Trinkgläser gibt es ach auf DAJAR in Hülle und Fülle und in jeglichen Größen, Designs und Formen zur freien Auswahl. Das Gleiche gilt selbstverständlich erst recht fürs Geschirr. Denn wir blicken grundsätzlich bevor wir unser Essen genießen automatisch auf das, was vor uns auf dem Tisch kredenzt und serviert wird. Und vor allem: Worauf. Die Teller für das Steak, die kleine Terrine für die köstliche Frühlingssuppe. Der Unterteller als Eyecatcher, oder das klassische Kaffeeservice. Das gute Geschirr kommt in der Regel öfter zum Einsatz, als wir denken. Und wenn sich wieder einmal der Besuch unerwartet einstellt, ist man froh, das gute Service aus dem Esszimmerschrank hervorholen zu können.

Einen grünen Daumen zeigen

Ein paar schöne Pflanzen ganz geschickt positioniert und schon sieht der Raum völlig anders aus. Palmen sind ergiebig und suggerieren eine Art tropisches Feeling. Diese ins Bad mit Fenster stellen, oder auch im Wohnbereich neben dem Lesesofa oder dem Ohrensessel? Dazu noch einige andere immergrüne Pflanzen auf die Fensterbank stellen oder auch ein kleines Blumenbänkchen befüllen, fertig! Blumen und Pflanzen beleben und bereichern uns auf ganz natürliche Weise.

Möbel nach Geschmack

Das Mobiliar jedes einzelnen Raumes möglichst verschieden gestalten und aussuche. Das gibt ein einheitliches und dennoch unterschiedliches und von Raum zu Raum klar abgegrenztes Erscheinungsbild. Küche, Wohnbereich, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Flure und Bäder. Allesamt verdienen die totale Aufmerksamkeit beim Gestalten.

Das Schlafzimmer

Wir legen uns gern ins gemachte Bett, deshalb sollte diese auch besonders üppig und groß sein und jede Menge Platz zum Kuscheln und Langmachen bieten können. Das Bett steht im Mittelpunkt des Raumes, ist mit vielen Kissen und Decken bestückt, die farblich aufeinander abgestimmt sind. Dazu noch hier und da kleine Stehlampen auf Kommoder, oder an den Seiten des Bettes oder im Regal gegenüber, und schon wird`s so richtig gemütlich. Die große Deckenlampe erübrigt sich und gibt kein besonders wohliges Licht her.

Das Bad – Die Wohlfühloase

Bäder mit Wanne und Dusche und dazu noch einem Fenster, sind die besten Objekte der Begierde zum stilvollen Einrichten. Mit ein wenig hellem Grün in puncto Handtücher und Bodenläufer und Naturtönen verbunden bei den Blumentöpfen und Co. und dann noch vielleicht beim Bodenläufer anstatt auf Stoff auf Bast und Bambus zurückgreifen und schon befindet man sich im asiatisch angehauchten Badetempel. Als Deko ruhig hier und da chinesische Weisheiten aufstellen oder auch kleine Bonsaibäumchen oder andere niedere Pflanzen.

Die Küche, das Herz

Die Küche ist neben dem Wohnbereich das Epizentrum einer jeden Wohnung. Hier sitzt an und führt Gespräche beim Esse, Es wird gekocht und gebrutzelt. Wer Platz hat, sollte diese auch ausgiebig nutzen. Viel Ablagefläche, den Herd womöglich in der Mitte platzieren, ein paar Stühle ringsum mit schönen bunten Stuhlkissen verzieren, dazu auf den Naturholztisch eine große Schale mit Obst bestücken und frischen Blumen. So sieht die Küche nicht nur einladend aus, sondern ist zudem auch noch äußerst effektiv eingerichtet.

Flure und Kinderzimmer

Je nachdem wie groß oder klein ein Flur ist, kann man ihn dennoch geschickt gestalten. Bei kleinen und langen Fluren, die gerade mal Platz zum Durchlaufen bieten, sollten schmale und flache Möbel ausreichen, um Schuhe und Co. verstauen zu können. Als Kommode kann auch hier neben der Garderobe flaches Mobiliar mit wenig Tiefe so einiges verbergen. Auch hierbei ruhig mit Pflanzen und etwas Deko gekonnt dieses Entree verschönern. Schließlich ist der Flur das Aushängeschild des Hauses oder der Wohnung. Nach der Devise weniger ist mehr, sollte man hier dennoch seine Fantasie beim dekorieren im Zaum halten können.

Das Kinderzimmer

Kinder wollen spielen und sich frei bewegen können. Dazu benötigen sie ausreichend Platz und Raum. Kleine Kinderzimmer also nicht zu sehr mit Möbel zustellen und eher praktisch denken. Kommoden mit einer guten Tiefe und vier oder mehr Schubladen können so einiges verkraften und es lassen sich alle Spielsachen darin verstauen. Darüber ein schöner Spiegel fürs Mädchen,oder die coolsten Bilder der Freunde für die Jungs. Das Mottobett besser nur bis zum Schulkindalter nutzen, danach besser Standardbetten, die als Sofa tagsüber fungieren können.

Forstwirtschaft + Palmöl

Das Palmöl dominiert unseren Alltag. Es wird für Lebensmittel, Putzmittel und Kosmetika verwendet. Selbst vor dem Autotank macht das Palmöl nicht halt. Großkonzerne freut es, denn diese profitieren in Millionenhöhe. Kleinbauern werden dagegen um Land und Lebensgrundlagen betrogen. Der Palmölkonsum ist verheerend, denn Vertreibungen, Artensterben und Regenwaldrodung sind die Folgen. Da stellt sich natürlich die Frage, wie es überhaupt so weit kommen konnte und was wir im Alltag tun können, um unsere Natur zu schützen.

Palmöl auf einer Fläche so groß wie Neuseeland

Fast ein Drittel des Palmöls welches in die Europäische Union importiert wird, landet in Kraftwerken und in Autotanks. Es handelt sich um das Pflanzenöl, welches am meisten produziert wird. Jährlich sind es 66 Millionen Tonnen. Die weltweiten Plantagen nehmen inzwischen eine Fläche von mehr als 27 Millionen Hektar Land ein. Das entspricht der Größe von Neuseeland. Die ausgedehnte Rodung der Regenwälder sorgt dafür, dass zahlreiche Menschen und Tiere auf die „grünen Wiesen“ ausweichen mussten.

Palmöl überall im Supermarkt

Palmöl steckt mittlerweile in fast jedem zweiten Supermarktprodukt. Dafür haben die Verarbeitungseigenschaften, welche von der Industrie sehr geschätzt werden, sowie der niedrige Weltmarktpreis geführt. Zu den gängigsten Produkten in denen Palmöl steckt, gehören unter anderem:

  • Margarine
  • Fertigpizza
  • Kekse
  • Schminke
  • Körpercremes
  • Waschmittel
  • Kerzen
  • Seifen

Inzwischen wandern 61 Prozent des gesamten Palmöls in die Energieerzeugung der Europäischen Union. 51 Prozent, also etwa 4,3 Millionen Tonnen werden für die Produktion von Biodiesel verwendet und 10 Prozent, also rund 0,8 Millionen Tonnen werden in Kraftwerken für die Wärme- und Stromerzeugung genutzt.

Die Regenwaldrodung nimmt immer weiter zu

Ölpalmen können nur in einem feucht-warmen Tropenklima gedeihen, wie es in Äquator-Nähe zu finden ist. Sowohl in Lateinamerika, als auch in Südostasien und in Afrika werden täglich riesige Flächen des Regenwaldes gerodet und zum Teil abgebrannt. Auf diese Weise soll Platz für die Palmenplantagen geschaffen werden. Bei der Rodung wird der in den Böden und in der Urwaldvegetation gespeicherte Kohlenstoff freigesetzt. Das bedeutet, dass Unmengen an Gasen in die Atmosphäre gelangen, welche umweltschädlich sind. Die Emissionen aus CO2 und Methan sorgen dafür, dass der Biosprit welcher aus Palmöl hergestellt wird, dreimal so schädlich wie der aus Erdöl produzierte Treibstoff ist.

Nicht nur das Klima leidet unter der Palmöl-Invasion

Zahlreiche Bäume verschwinden. Und mit ihnen auch seltene Tierarten wie der Borneo-Zwergelefant, der Orang-Utan oder der Sumatra-Tiger. Indigene Völker und Kleinbauern leben und schützen den Wald über viele Generationen hinweg und werden nun brutal aus ihrer Heimat vertrieben. Allein in Indonesien herrschen über 700 Landkonflikte, welche mit der Industrie von Palmöl in Zusammenhang stehen. Und auch auf den sogenannten „Bio“-Plantagen oder den angeblich „nachhaltig bewirtschafteten“ Plantagen gehören Menschenrechtsverletzungen zur Tagesordnung. Als Verbraucher bekommen wir davon nur selten bis nie etwas mit. Doch der tägliche Palmölkonsum bringt auch für uns persönlich seine negativen Auswirkungen mit sich: Das raffinierte Palmöl enthält zahlreiche Fettsäureester. Diese chemische Verbindung kann unser Erbgut schädigen und damit Krebs verursachen.

Es ist an der Zeit zu handeln!

Mittlerweile gibt es nur noch 70.000 Orang-Utans, welche sich in den Wäldern von Südostasien tummeln. Die Biosprit-Politik der EU sorgt dafür, dass die Menschenaffen immer weiter an den Rand der noch existierenden Regenwälder und somit an den Rand des Aussterbens getrieben werden. Damit die Tiere auch weiterhin ihre Bäume bewohnen können, muss der Druck auf die Politik erhöht werden. Doch wir können auch im Alltag eine Menge tun.

Wie kann ich Palmöl am besten vermeiden?

Kaum ein Produkt im Supermarkt, welches kein Palmöl enthält. Und hier fängt es auch schon an. Wenn wir auf den Kauf dieser Produkte verzichten, können wir zumindest einen kleinen Teil bewegen und uns somit vielleicht politisches Gehör verschaffen. Die Alternative lautet: Selber kochen und selber entscheiden. Selbstgemachte Kokos-Birnen-Kekse oder eine raffiniert zubereitete Kartoffel-Rosmarin-Pizza sind nicht nur lecker, sie stellen vor allem die Palmöl-Produkte in den Schatten. Beim Kochen können europäische Öle aus Raps, Sonnenblumen, Leinsamen oder Oliven verwendet werden. Wer ein würziges Öl bevorzugt, sollte einmal Kürbiskernöl ausprobieren.

Hauptaufgabe beim Einkaufen: Inhaltsstoffe beachten!

Außerdem heißt es beim Shoppen: Das Kleingedruckte lesen. Seit Dezember 2014 ist es Pflicht, palmölhaltige Lebensmittel entsprechend zu kennzeichnen, indem dies auf der Verpackung angegeben werden muss. In Bezug auf Kosmetika, sowie Putz- und Waschmittel verhält es sich leider so, dass sich der Regenwaldfresser hinter zahlreichen chemischen Fachbegriffen versteckt. Um angemessene Alternativen zum Palmöl zu finden, bietet sich eine kurze Internetrecherche an.

Druck auf die Hersteller ausüben

Noch ist der Kunde König. Und genau diesen Status dürfen wir als Könige auch nutzen, um Druck auszuüben. Bieten Sie auch Produkte ohne Palmöl an? Wieso führen Sie keine Produkte mit heimischen Ölen? Diese und andere Fragen sorgen dafür, dass Hersteller um die Akzeptanz ihrer Produktreihen bangen müssen. Hersteller sollten mit derartigen Briefen regelrecht überflutet werden, um sich dem öffentlichen Druck zu beugen. Auf diese Weise kam es in der Vergangenheit schon des Öfteren vor, dass das Problembewusstsein gesteigert wurde und einzelne Hersteller komplett auf die Verwendung von Palmöl verzichteten.

Die Stimmen erheben und die Regenwälder retten

Wer etwas gegen die Regenwaldrodung und das gesundheitlich schädliche Palmöl in Lebensmitteln und Hygieneartikeln unternehmen möchte, muss laut werden. Damit der Protest für Menschen und Medien sichtbar wird, bieten sich kreative Straßenaktionen und Demonstrationen an. Denn auch dadurch wird der Druck auf die politischen Entscheidungsträger erhöht. Das heißt aber auch Einbußen im Alltag. Wem etwas am Regenwald liegt, der nutzt öffentliche Verkehrsmittel, das Rad oder geht zu Fuß, anstatt sich schnell mal eben ins Auto zu setzen, um noch mehr Emissionen in die Atmosphäre zu katapultieren. Und nicht zuletzt geht es darum zu wissen und dieses Wissen weiterzugeben. Die Wirtschaft, die Politik und der Handel wollen uns ernsthaft davon überzeugen, dass es sich beim Biosprit um ein klimafreundliches Produkt handelt und dass Palmölplantagen nachhaltig angebaut werden. Im Netz gibt es zahlreiche kostenlose Broschüren zum Download, welche verteilt oder in entsprechenden Geschäften und Einrichtungen (zum Beispiel Bioläden, Arztpraxen und Schulen) ausgelegt werden können.

Stiftungen sind bereits aktiv aber auf Spenden angewiesen

Doch zum Glück gibt es inzwischen auch Institutionen, welche das Problem nicht nur erkannt haben, sondern aktiv etwas dagegen unternehmen. Die Organisation „Rettet den Regenwald e.V. kooperiert mit zahlreichen Partnern, welche die Wald- und Plantagengrundstücke kaufen, diese aufforsten und zu Wildtier-Reservaten vernetzen. Die Schutzgebiete werden immer größer und nehmen eine zusammenhängende Form an. Dies lässt sich natürlich nur mit Spendengeldern realisieren.

Die Aufforstung durch den IWZ

Ein Projekt in Malaysia zeigt, wie aus der Ölpalmen-Monokultur in kürzester Zeit wieder ein Urwald entstehen soll. Damit könnten sich bedrohte Tierarten retten lassen. Dazu haben Naturschützer 33,5 Hektar Land inmitten von malaysischen Ölplantagen gekauft, um das Gebiet unter wissenschaftlicher Beobachtung zu stellen. Ziel ist es, die Monokultur aus Ölpalmen wieder in einen Regenwald zurück zu verwandeln. Es handelt sich zwar nur um eine sehr kleine Fläche, doch könnte diese bereits das Sinnbild einer Blaupause darstellen, um später mehrere Millionen Hektar Plantagengebiet in den Ursprungszustand zu versetzen.

Einen grünen Korridor schaffen

Das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung agiert in Zusammenarbeit mit Züricher Umweltexperten. Das Team soll das Malaysia-Projekt wissenschaftlich begleiten. Grundsätzlich ist es geplant, einen grünen Korridor entstehen zu lassen, welcher dafür sorgt dass die großen Schutzgebiete miteinander verbunden werden. Ist das Projekt erfolgreich, könnte das Überleben von akut bedrohten Tierarten deutlich gefördert werden.

Gibt es besonders profitierende Tierarten?

Die Regenwälder in Malaysia und Indonesien gehören weltweit zu den artenreichsten Lebensräumen. Kulumba und Tabin gelten als die Schlüsselgebiete, wenn es um den Erhalt bedrohter Flora und Fauna geht. Beide Gebiete sind für bestimmte Tierarten unverzichtbar. Zu den hier lebenden Tierarten, welche akut vom Aussterben bedroht sind, gehören:

  • Widrinder
  • Gibbons
  • Banteng-Ochsen

Jedes einzelne dieser Schutzgebiete ist zu klein, um einen uneingeschränkten Lebensraum für große Tierarten zu ermöglichen. Sofern es gelingt, die isolierten Waldinseln miteinander zu vernetzen, dürfte sich die Situation spürbar verbessern.

Wie hoch sind die Kosten für eine Ölplantage?

In den letzten Jahren sind Malaysias Bodenpreise förmlich explodiert. Aktuell kostet ein Hektar Palmölplantage zwischen 11.000 und 22.000 EUR. Der Preis richtet sich nach Alter, Lage und Produktivität der Plantage. Das ist natürlich wahnsinnig viel Geld. Dennoch gibt es keine Alternativen. Wenige Hektar können schon den Unterschied ausmachen, wenn diese an den richtigen Stellen gekauft werden. Dort kann das Überleben ganzer Arten gesichert werden. Bis jetzt konnten nur 33,5 Hektar für das Projekt gekauft werden. Stünden mehr Spendengelder zur Verfügung, würden die Forscher auf der Stelle 1.000 Hektar kaufen, so Robert Riesch, Projektkoordinator am IWZ. Auf diese Weise könnte die Verbindung zwischen den einzelnen Schutzgebieten sichergestellt werden. Hier lautet die Devise: Viel hilft viel. Denn je breiter der „grüne Korridor“ wird, umso förderlicher wirkt sich dieser Umstand auf das Überleben bedrohter Tierarten aus.

Es müssen mehr Hektar gekauft werden

Da es sich jedoch um eine von Spenden abhängige und sehr kleine Naturschutzorganisation handelt, können aktuell noch keine großen Sprünge gemacht werden. Das bedeutet, dass hier nur ein Schritt-für-Schritt-Vorankommen möglich ist. Robert Riesch will noch in diesem Jahr weitere Hektar kaufen. Er gibt an, dass die Bedingungen dafür gerade günstig sind. Die Europäische Union hat beschlossen, die Herstellung von Biosprit mit Palmöl auslaufen zu lassen. Dadurch sind die Bodenpreise in Malaysias Regenwald gesunken. Doch auf lange Sicht werden die Preise vermutlich wieder ansteigen.

Wie sieht die wissenschaftliche Begleitung der Aufforstung aus?

Wie bereits erwähnt, wird das Projekt von Biologen und Forstwissenschaftlern des IWZ begleitet. Dem Team geht es in erster Linie darum zu erforschen, welche Baumarten am besten wachsen und welche Pflanzbedingungen dafür erforderlich sind. Außerdem erhoffen sich die Forscher Kenntnisse darüber, wie lange es dauern wird, bis die artenarmen Plantagen wieder mit einer hohen Wildtierdichte punkten können. Der Ist-Zustand in Bezug auf die Wildtierdichte konnte durch Kamerafallen bereits festgehalten werden. Nun besteht die Aufgabe darin, das Vorkommen der Arten zu dokumentieren, um die Wiederbesiedlung darzustellen.

Wie gestaltet sich der Aufbauversuch im Detail?

Die Fläche der Ölplantagen wird in einzelne Blöcke unterteilt. In den Blöcken werden verschiedene Aufforstungsmethoden angewendet. Eine dieser Methoden definiert die vollständige Rodung der Ölpalmen, damit eine Neubepflanzung in hoher Dichte in die Wege geleitet werden kann. Eine andere Methode sieht es vor, Setzlinge unter den Ölpalmen anzusiedeln. Dabei soll eine unterschiedliche Dichte realisiert werden. Diese Variante wird als „Enrichment Planting“ bezeichnet. Die Ölpalmen werden dabei erst nach einigen Jahren auf sukzessive Weise entfernt. Die Forscher wollen auch eine rein natürliche Regeneration in einem der Blöcke ausprobieren. Dazu werden die kleinen Bäumchen, welche unter den Ölpalmen sprießen, über Jahre hinweg gepflegt. Sind diese dann groß genug, können die Ölpalmen auch dort entfernt werden.

Welche Pflanzen sollen gesetzt werden?

Das Team sieht es vor, nur wilde und vor allem lokale Baumarten zu pflanzen. Grundvoraussetzung: Diese Bäume müssen dem ursprünglichen Ökosystem entsprechen. Auf der einen Seite sollten gezielt wilde Fruchtbäume gesetzt werden, damit die Wildtiere rasch an Nahrung herankommen. Diese Maßnahme ist außerdem dazu gedacht, die natürliche Regeneration des Waldes zu fördern. Zu diesen Bäumen gehört unter anderem die wilde Würgefeige. Diese kann optimal an den Ölpalmen hochwachsen und trägt in der Regel sehr viele Früchte. Mit diesen Früchten lassen sich Wildtiere anlocken, welche dann an der Futterstelle Samen ausscheiden, die von anderen Pflanzenarten stammen. Bei der Bepflanzung dürfen auch Pionierarten die schnell wachsen, nicht fehlen. Diese Bäume bilden zügig das nötige Kronendach, welches dafür sorgt, dass andere Pflanzen und Gräser zurückgedrängt werden. Das ist wichtig, weil diese das Baumwachstum behindern können.

Worauf muss konkret geachtet werden?

Ein sehr wichtiger Faktor definiert sich über den Mindestanteil der sogenannten „climax species“. In dieser Region handelt es sich dabei um Baumarten, welche der Familie der Flügelfruchtgewächse angehören. Die Dipterocarpaceae beherbergt rund 200 Baumarten, welche 80 Prozent des Kronendachs im Tieflandregenwald ausmachen und sozusagen das Rückgrat des Ökosystems darstellen. Diese Arten wachsen jedoch nur sehr langsam und haben keine Chance mit dem Sekundärbewuchs zu konkurrieren, welcher nach Kahlschlägen zum Vorschein kommt. Sie würden sofort überwuchert werden und müssen deshalb nach der Pflanzung aktiv gepflegt werden. Das bedeutet unter anderem, dass diese Bäume circa 3 bis 5 Jahre von Überwucherungen befreit werden müssen. Und zwar in regelmäßigen Abständen.

Wie lange werden wir auf einen naturnahen Wald warten müssen?

Das Forschungsteam hat bereits im Jahr 2011 damit begonnen, den degradierten Walt aufzuforsten. Dabei handelte es sich natürlich nur um sehr kleine Flächen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Mehrheit der damals gepflanzten Bäume inzwischen über 10 Meter hoch ist. Dies zeigt, dass bereits nach wenigen Jahren der aktiven Aufforstung ein geschlossenes Kronendach unter den klimatischen Bedingungen entstehen kann, welches ein neues Habitat für viele Arten darstellt. Riesch gibt an, dass man nach 10 Jahren schon von einem neuen Wald sprechen kann. Trotzdem: Jahrhunderte alte Baumriesen lassen sich auf diese Weise natürlich nicht hervorzaubern, weshalb die nächsten Generationen unbedingt mit involviert werden müssen.