Begleitpflanzen von Palmen

Um für Ihre Zimmerpalme das richtige Setting zu schaffen, sie also ins richtige Licht zu rücken, gibt es eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten. Um den Fokus besonders auf die einzelne Pflanze zu richten, entscheiden sich viele Liebhaber dafür Ihre Palme als Solist, also für sich alleine stehend, zur Geltung kommen zu lassen. Insbesondere im Garten, vielleicht mit schöner, warmer Beleuchtung und mit Steinen unterlegt, kann so ein ganz besonderer Eindruck erreicht werden. Neben dieser Möglichkeit ist eine beliebte Form der Gestaltung Ihrer Palmenlandschaft die Kombination mit anderen Pflanzen und Gewächsen. Besonders wenn diese im Freien direkt neben der Palme platziert werden, bieten sie auch einen Schutz gegen den von Palmen ungeliebten Wind.

Die richtige Kombination

Bei der Kombination mit anderen Zimmerpflanzen können Sie Ihrer Phantasie gerne freien Lauf lassen und die Palme ganz nach Ihrem Geschmack in Szene setzen. Um einen authentischen Look zu erreichen, empfiehlt es sich Ihre Palme mit Gewächsen zu kombinieren, die auch in natürlicher Umgebung der Palme Ihrer Wahl vorkommen. Palmen kommen oft in ariden, maritimen und subtropisch- bis tropischen Gebieten vor. Orientieren Sie sich daher an der ebenso in diesen Regionen heimischen Flora.

Farne, Kakteen und Sträucher

Weitere Pflanzenarten die warme Klimazonen bevorzugen, sind zum Beispiel Kakteen, verschiedene Farne und diverse Arten aus der Familie der Araliengewächse.

Aber Achtung: Auch wenn die Begleitpflanzen Ihrer Wahl wärmeliebend sind, können die klimatischen Ansprüche sehr unterschiedlich sein. Licht und Feuchtigkeit spielen in diesem Zusammenhang eine bedeutende Rolle.

Wichtig ist daher, dass die Bepflanzung neben Ihrer Palme klimatisch ähnliche Präferenzen hat wie diese. Eine Palme, welche feuchte Luft und viel Helligkeit benötigt, sollte daher neben Gewächsen platziert werden, die in diesem Mikroklima ebenfalls gut gedeihen. Dies gilt umso mehr in den Fällen, indem Sie die Pflanzen mit der Palme im selben Topf platzieren. Gerade in dunklen Monaten wird zur Beleuchtung der Pflanze gerne eine künstliche Lichtquelle verwendet, daher stellen Sie ihre Begleitpflanzen nur dann direkt neben Ihre Palme, wenn diese sich im künstlichen Licht ebenso wohlfühlt. Ansonsten sollte ein größerer Abstand zur Lichtquelle gewählt werden. Da Farne natürlicherweise in dichten, tropischen Wäldern beheimatet sind, in denen nur wenig Licht zum Boden dringt, fühlen sie sich im Schatten sehr wohl. Bei Kakteen hingegen gilt zu beachten, dass diese nur sehr selten gegossen werden müssen. So können diese im Winter gerne auch 3 Monate ohne gießen gut überstehen.

Unser Tipp: Monstera deliciosa

Auch oft bei uns zu sehen ist die Monstera deliciosa. Ihre wilde Optik macht sie zu einem Blickfang in jedem Zuhause, der Wuchs lässt sofort an einen tiefen, tropischen Dschungel denken. Die Monstera ist eine Zimmerpflanze aus den Regenwäldern Nord- und Südamerikas. Grundsätzlich ist sie sehr pflegeleicht und belohnt das Besprühen Ihrer Blätter mit dem schnellen Sprießen weiterer Blätter. Da das, auf deutsch genannte „köstliche Fensterblatt“ eine Kletterpflanze ist, muss sie mit Bambusrohren oder Schnüren an Ort und Stelle gehalten werden. Sie bildet keinen harten Stamm aus und wächst daher über den Boden, ohne passende Befestigung. Wir finden: Diese Pflanze macht sich neben jeder Palme gut!

Passende Töpfe und Accessoires

Unterschätzen Sie nicht den Effekt, den die Farbe der gewählten Töpfe Ihrer Pflanzen erzielt. Setzen Sie auf ein karibisches Flair, so empfehlen wir Töpfe und Tröge in Pastellfarben. Wollen sie eher ein trockeneres Wüstenklima nachbilden, so können Sie beispielsweise Kakteen in Tontöpfen neben Ihrer Palme platzieren. Gut machen sich ebenso Figuren aus Teakholz, um das exotische Bild abzurunden.

 

 

Immer mehr Pflanzen werden online bestellt

Es ist ja heutzutage so, dass man sich gefühlt alles online besorgen kann. Ob Kleidung, Kosmetik, Bücher, Möbel, Schmuck, Lebensmittel und noch viele Sachen mehr. Interessant dabei ist, dass auch immer mehr Pflanzen online bestellt werden. Sicherlich macht es viel Spaß, mit dem Auto in das Gartencenter selbst zu fahren, um neue Pflanzen zu kaufen. Nur ist nicht jeder in der Lage dazu. Das kann daran liegen, dass man durch körperliche Einschränkungen daran gehindert wird oder auch daran, dass man über kein Fahrzeug verfügt. Menschen die Pflanzen lieben und sich aber in so einer Situation befinden werden dankbar sein, sich die Wunsch-Pflanzen online liefern lassen zu können.

Natürlich ist der Online-Handel mit Pflanzen nicht nur für Menschen mit Einschränkungen und ohne Auto attraktiv. In der heutigen Zeit haben leider auch viele Leute so viel um die Ohren, dass die Fahrt zum Gartencenter nicht immer zeitlich möglich ist und dringendere Dinge häufig vorgehen. Wie bei anderen Dingen, die man online bestellen kann auch, ist es schon schön, wenn man bequem vom Sofa aus und unabhängig von Geschäfts-Öffnungszeiten auch Zimmerpflanzen oder Pflanzen für draußen erhalten kann. Außerdem gibt es auch Anbieter, die sich auf besondere Pflanzen spezialisiert haben. Es gibt dann Händler, die zum Beispiel alte und seltene Sorten in ihrem Sortiment haben. Es kann also durchaus ganz unterschiedliche Gründe dafür geben, warum der Onlinehandel mit Pflanzen immer beliebter wird. Tests sollen sogar ergeben haben, dass Versender durchaus gleichwertige Qualität (im Vergleich mit Pflanzen aus dem Gartencenter) bieten können. Man muss also nicht generell befürchten, auf diesem Weg nur minderwertige oder beschädigte Ware zu erhalten, weil man es bei der Auswahl als Kunde nicht selbst in der Hand hat.

Das Pflanzensortiment bei Amazon ist beachtlich

Amazon ist als Onlineversand-Gigant bekannt. Neben all den anderen Dingen, die man dort online bestellen kann, wird auch hier das Sortiment bei den Zimmerpflanzen und auch Outdoorpflanzen immer größer. So erhält man viele unterschiedliche Pflanzenarten, Pflanzen integriert mit Deko und natürlich auch das Zubehör dafür. Auch in diesem Bereich möchten mittlerweile die entsprechenden Händler durch Agenturen ihr Amazon Ranking verbessern lassen, um auf Amazon schneller gefunden zu werden. Angesichts der zunehmend wachsenden Konkurrenz in diesem Bereich ein durchaus sinnvoller Schritt.

Was kann man machen, um einen guten Lieferanten zu finden?

Gute Lieferanten gibt es in diesem Bereich – das wurde hier schon weiter oben erwähnt. Pflanzen werden neben Amazon auch von Baumschulen, Baumärkten und Gartencentern versendet. Um unter den Anbietern auch gute zu finden, sind zum Beispiel Bewertungen eine Option. Auch für die Händler selbst ist es sehr wichtig, wo sie wie bewertet worden sind. Es gibt Verbraucherportale, wie etwa verbrauchertests.org, wo über verschiedene Anbieter berichtet wird.

Welche Pflanzenarten kann man über den Onlineversand erhalten?

Der Trend zum Onlineversand von Pflanzen ist da, und er kann den Garten und auch den Wohnbereich verschönern. Heutzutage kann man einige Auswahl dafür finden. Es kann sich dabei um Balkonblumen, Stauden, Heckenpflanzen, Obstbäume, Obstgehölze sowie Obstpflanzen, Ziergehölze, Rosen, Blumenzwiebeln, Zimmerpflanzen, Kräuter und Gemüse, Bodendecker und Kletterpflanzen handeln. Häufig findet man neben den vielen Gartenpflanzen auch Saatgut wie Gemüsesamen, Kräutersamen und Blumensamen. Auch Tannen-/Weihnachtsbäume können online ausgesucht und dann nachhause geliefert werden.

Wie werden die Pflanzen verschickt?

Der Versand wird vielleicht etwas variieren, je nachdem welchen Versandhändler man wählt. Häufig werden die Anbieter ihre Pflanzen entweder als Topfware oder wurzelnackt verschicken. Es kann aber auch sein, dass die Wurzeln von einem Gemisch aus Erde und Torf ummantelt sind. Generell können aber alle erwähnten Varianten zum Erfolg führen. Beruhigend zu wissen ist, dass meistens die Lebendware zweckmäßig verpackt ist und auch ohne Transportschäden ankommen soll. Das kann an dem Geschick der Verpacker liegen, denen es offensichtlich gut gelingt, mit dem nötigen Können die Töpfe und das Verpackungsmaterial so zu kombinieren, dass selbst heftige Stöße sicher abgefangen werden.

Bei Tests konnte man bemerken, dass die untersuchten Pflanzen sogar mehrere Tage in einem geschlossenen Paket gut überstehen können. Man sollte aber natürlich nach dem Empfang der Pflanzen diese auch in jedem Fall kontrollieren. Zum Beispiel sind eine falsche Sorte, abgebrochene Haupttriebe, Schädlingsbefall, Fäulnis oder auseinanderfallende Wurzelballen gute Gründe für eine Reklamation. Andererseits kann man aber auch sagen, dass Pflanzen die nicht in voller Blütenpracht oder übersät mit Früchten angeliefert werden, kein Grund zur Beanstandung sein müssen. Denn wenn ein Versender seinen Kunden eine ganzjährig große Auswahl anbietet, darf naturgemäß beispielsweise eine Staude nach der Blüte in zurückgeschnittenem Zustand ein wenig unscheinbarer daherkommen. In diesem Fall könnte man nämlich sagen: Nach der Blüte ist vor der Blüte.

Der Palmengarten in Frankfurt

Der Frankfurter Palmengarten stellt die größte grüne Erholungsfläche in der Frankfurter Innenstadt und ist ein sehr beliebtes Ausflugs-, Touristen- und Erholungsziel. Mit seinen verschiedenen Häusern, die unterschiedliche klimatische Bedingungen simulieren, sowie seiner einst direkten universitären Verbindung, ist er dank großer botanischer Vielfalt auch ein botanisch-wissenschaftlicher Interessenspunkt.

Aufbau und Lage

Der Palmengarten ist als einer von drei botanischen Gärten im Stadtteil Westend in Frankfurt am Main gelegen. Nordöstlich liegt angrenzend das Gelände des botanischen Garten Frankfurt, angrenzend ist weiterhin der Grüneburgpark. Ersterer gehörte bis 2011 zur Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Südlich des Palmengartens befand sich bis 2006 das amerikanische Generalkonsulat.

Mit seinen 22 Hektar zählt der Palmengarten zu den größten Gärten in Deutschland. Zusammen mit den genannten Angrenzungen bildet er in Frankfurt die größte Grünflächenanlage in der Innenstadt.

Historie

In Frankfurt wurden im 19. Jahrhundert viele privatbürgerlich getriebene Projekte initiiert, aus denen neben dem Eisernen Steg – einer bekannten Fußgängerbrücke in Stahlkonstruktion – auch der Palmengarten entsprang. Die Eröffnung des letzteren fand am 161. März 1871 statt. Drei Jahre zuvor wurde diesbezüglich ein Verein gegründet, um die notwendigen Ländereien zu kaufen. Der damalige Besitzer war Herzog Adolf von Nassau. Das zum Verkauf angebotene Gelände gehörte zu der ehemaligen Residenz von Schloss Biebrich. Der Verkauf wurde von Heinrich Siesmayer abgewickelt, einem erfahrenen Gartenfachmann.

Flächenzukäufe

Die Stadt Frankfurt stellte einen Großteil der Flächen, beispielsweise das Grundstück an der Bockenheimer Landstraße, zur Verfügung. Es wurde für 99 Jahre gepachtet (Erbpacht). Die aus dem Verein resultierende Aktiengesellschaft Palmengarten AG initiierte 1884 weitere Grundstückszukäufe. Die Stadt kaufte die Grundstücke vor dem Hintergrund, dass der Palmengarten später unter kommunale Kontrolle fallen wird.

Gestaltung, Konzept und Ausrichtung

Die Gestaltung folgte damals dem Konzept der Galerie des Machines Hallen, einige Jahre zuvor auf der Pariser Weltausstellung von 1867 zu sehen, sowie des Parc des Buttes-Chaumont. Nach Heinrich Siesmayer sollte später, in den 1940er Jahren, die östlich angrenzende Straße benannt werden. Er wurde erst 1886 als Direktor des Palmengartens von seinem Nachfolger August Siebert abgelöst. Dieser sorgte in den Jahren 1905 und 1906 für die Errichtung weiterer neuer Pflanzenschauhäuser und stärkte die wissenschaftlich-botanische Ausrichtung der Institution. Der Palmengarten ist bis dahin längst zu einem gesellschaftlichen Zentrum Frankfurts geworden.

Bedeutende Ereignisse und Veranstaltungen

Einen Niederschlag erlitt der Palmengarten durch den Brand des Gesellschaftshauses im Jahr 1877.

Ein Höhepunkt in der Gestaltung war die von Mai bis September 1881 elektrisch betriebene Bahn der Firma Siemens & Halske. Ein entsprechender Rundkurs wurde im Osten des Parks im Rahmen der Allgemeinen Patent- und Musterschutz-Ausstellung aufgebaut. Er hatte eine Spurweite von 50,5 cm. Die Bahn fuhr maximal 7 km/h und wurde mit 150 Volt Gleichspannung über eine Stromschiene mit Energie versorgt. Die Lok hatte eine Leistung von 2,2 Kilowatt.

Auch der Besuch von Buffalo Bill, einem bekannten amerikanischen Büffeljäger, war ein Höhepunkt im Jahr 1890. Buffalo Bill trat mit 200 Indianern sowie Cowboys auf und bot bis heute die einzige Westernshow im Palmengarten dar.

In Frankfurt wurde in den 1880er Jahren eine der ersten Eisbahnen der Welt temporär installiert. Im Norden des Palmengartens wurde eine permanente Eisbahn 1890 gebaut. Sie war kostenpflichtig und wurde zu einem beliebten Treffpunkt für die Oberschicht. Im Sommer diente die „Eisbahn“ als Gelände für Tennisplätze. Entsprechend fusionierten bald darauf die beiden Sportclubs Frankfurter Schlittschuhclub und Lawn-Tennisvereinigung Palmengarten zu einem gemeinsamen Frankfurter Sportclub Sachsenhausen. Bis in das 20. Jahrhundert wird der Palmengarten die beliebteste Adresse für die beiden Sportarten Eislaufen und Tennis bleiben.

Die Zeit nach dem ersten Weltkrieg

Die finanzielle Situation des Palmengartens und der dahinterstehenden Palmengarten AG war nach dem ersten Weltkrieg sehr schlecht. In den 20er Jahren vergrößerte sich deshalb der Einfluss der Stadt. 1929 wurde seitens der Stadt ein moderner Anbau an das Gesellschaftshaus errichtet. Am 01. Juni im Jahr 1931 übernahm die Stadt schlussendlich vollends die Kontrolle über den Palmengarten. Projiziert wurde eine Entwicklung hin zu einem Volksgarten für die Allgemeinheit. Das Areal wurde zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise umgestaltet – auf Grund von Notstandsarbeiten und die damit einhergehende Arbeitsbeschaffung. Baufällige oder dem zeitlichen Geschmack nicht mehr entsprechende Gebäude und Konstruktionen wurden zu dieser Zeit abgerissen. Dazu zählten beispielsweise die Kettenbrücke und das Schweizerhaus.

Der zweite Weltkrieg

Der 2. WK brachte deutlich größere Schäden und Veränderungen mit sich: Durch den zweiten Weltkrieg konnte eine für 1941 vorgesehene internationale Gartenbauausstellung nicht durchgeführt werden. Der Westflügel des Gesellschaftshauses brannte nach einem Luftangriff in der Nacht zum 13. September 1944 völlig aus.

Die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg bis heute

Nach dem 2. WK zählte der Palmengarten drei Jahre lang als Sperrgebiet in Besitz der amerikanischen Besatzungsmacht. Ab 1948 konnte der Palmengarten teilweise wieder betreten werden. In die städtische Verwaltung ging der Garten aber erst am 14. Juli 1953 wieder über. Die Beseitigung der meisten und gröberen Kriegsschäden war erst 1954 abgeschlossen – allerdings mit architektonischen und künstlerischen Einschränkungen. So wurden die einst schön verzierten Wände des Gesellschaftshauses beispielsweise mit einfachen Schalungen aus Holz verdeckt.

Ab 1970 vergrößerte sich die Zahl der Attraktionen im Palmengarten sowie die Gebäudemasse bis heute stetig:

  • 1972:
    • Bau der Parkeisenbahn Palmen-Express
  • 1980 – 1992:
    • Sanierung alter Gewächshäuser
    • Errichtung neuer Schauhäuser (Tropicarium, Subantarktishaus, …)
    • Verlegung der Tennisplätze
  • 2002:
    • Schließung des Gesellschaftshauses
  • 2012:
    • Neuer Triebzug für den Palmen-Express, gebaut von SLZ-Maschinenbau GmbH
    • Wiedereröffnung des Gesellschaftshauses

Der Palmen-Express

Die ab 1972 im Palmengarten verkehrende Schmalspurbahn ist bis heute eine Attraktion. Sie läuft akkubetrieben und verfügt über eine Spurweite von 60 cm. Die Strecke ist 650 Meter lang und umfasst ein einziges Gleis.

Das Gesellschaftshaus

Im Jahr 2002 musste das Gesellschaftshaus auf Grund von Baufälligkeit geschlossen werden. Erst im Jahr 2005 wurden die notwendigen finanziellen Mittel vom Magistrat freigegeben. Die Reparatur war auf das Jahr 2007 angesetzt, die Eröffnung auf das Folgejahr 2008. Allerdings wurden die Reparaturarbeiten durch einen Rechtsstreit um die europagerechte Auftragsvergabe verzögert. Erst im April 2009 begannen die Sanierungsarbeiten, nun war die Eröffnung für den Herbst im Jahr 2011 vorgesehen. Auch dieses Datum musste jedoch verschoben werden, da ein Befall mit Hausschwamm sowie andere Schäden festgestellt wurden. Im Endeffekt wurde das Gesellschaftshaus daher erst im September 2012 wiedereröffne, 10 Jahre nach der Schließung. Heute befindet sich darin ein 2-Sterne Restaurant, das Lafleur, mit dem Koch Andreas Krolik.

Die Direktoren

Seit dem zweiten Weltkrieg gab es für den Palmengarten 4 Direktoren:

  • 1968 bis 1992: Gustav Schoser
  • Bis 1996: Isolde Hagemann
  • 1998 bis 2018: Matthias Jenny
  • Bis heute: Katja Heubach

Veranstaltungen

  • 1897: Erstes Leichtathletik-Sportfest
  • 1931: Erstes Rosen- und Lichterfest
  • 1959: Erstes Jazzfest der Reihe Jazz im Palmengarten
  • 2010: Ausstellung Stadt-Grün in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum
  • 2014: Letzte Beteiligung an der Nacht der Museen
  • 2012: Ausstellung Winterlichter des Künstlers Wolfgang Flammersfeld
Jazz im Palmengarten

Die Festival-Reihe Jazz im Palmengarten wurde im Jahr 1959 von Werner Wunderlich begründet. Seitdem findet jedes Jahr im Sommer ein Jazz-Fest statt. Die Reihe ist weltweit bekannt, da sie als älteste kontinuierliche Jazz open air Reihe gilt. Das erste Konzert spielte Albert Mangelsdorff am 3. Juli 1959. Bis 2004 trat er jedes Jahr dort auf. Seit dem Jahr 2003 liegt die künstlerische Betreuung der Open-Air Konzerte bei der Jazzinitative Frankfurt. Die Initative betreut sechs Konzerte pro Saison.

Der Eintrittspreis liegt inzwischen doppelt so hoch wie der Preis einer Eintrittskarte in den Palmengarten. Im Jahr 2014 wurde der städtische Zuschuss entsprechend des Haushaltsplans gestrichen. Um die Konzertreihe weiter am Leben zu erhalten, wurde die Finanzierung aus dem Etat des Palmengartens beschlossen. Matthias Jenny, zu dieser Zeit Direktor, erklärte die Finanzierung der Saison 2014 am 19. Juni für gesichert.

Bambuspalme

Die Bambuspalme (Chamaedorea seifrizii) gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Den Namen hat die Pflanze wegen ihres Stamms. Dieser ist dunkelgrün mit auffallend hellen Ringen. Das Aussehen erinnert an Bambus. Wer diese Pflanze im Zimmer aufstellen möchte, der sollte über den nötigen Platz verfügen, denn sie kann eine Wuchshöhe bis zu drei Metern erreichen.

Aussehen der Bambuspalme

Die Pflanze hat einen aufrechten Stamm, an dem sich mehrere Triebe befinden. Die Fiederblätter werden bis zu 60 Zentimeter lang und sind leicht gebogen. Die angebenden Wuchshöhe von drei Metern erreicht sie im Haushalt selten. Viele Pflanzen erreichen eine durchschnittliche Höhe von zwei Meter.

Der optimale Standort für die Bambuspalme

Die Palme verträgt die unterschiedlichsten Bedingungen. Der Besitzer kann sie direktem Sonnenlicht aussetzen oder in den Schatten stellen. Sie fühlt sich auf Fensterbänken ebenso wohl wie im Wintergarten. Auch in dunklen Ecken der Wohnung gedeiht sie.
Die Bambuspalme kommt aus Asien, Neuguinea und Australien. Sie ist also warme Temperaturen gewöhnt. Die Pflanze benötigt im Winter einen trockenen und geschützten Ort. Die optimalen Temperaturen liegen zwischen 10 und 15 Grad Celsius.
Nach der Winterruhe darf die Pflanze nicht sofort mit der Frühjahrssonne konfrontiert werden. Der Besitzer muss sie erst langsam wieder an den neuen Standort gewöhnen. Diese Umgewöhnungsphase dauert etwa 14 Tage. Während dieser Zeit sollte sie halbschattig stehen. Dadurch kommt es zu keinen Verbrennungen der Blätter. Erst danach erhält sie ihren Stammplatz an der Sonne.

Die richtige Pflege der Bambuspalme

Die Pflanze hat im Sommer einen hohen Wassergehalt. Aufgrund der großen Blattfläche verdunstet viel Wasser, das durch regelmäßiges Gießen ersetzt werden muss. Mindestens alle zwei bis drei Tage muss der Besitzer zur Gießkanne greifen. Während der Ruhephase verlängern sich die Intervalle. Es genügt, einmal im Monat zu gießen. Bei den angegebenen Intervallen handelt es sich um Richtwerte, die je nach Witterung stark abweichen können. Ob Gießen notwendig ist, lässt sich am Substrat erkennen. Falls es trocken ist, benötigt die Pflanze Wasser.

Das optimale Substrat für die Pflanze besteht aus Pflanzenerde, Kies und Blähtonbruch. Statt Blähtonbruch eignet sich Lavagranulat gut. Durch dieses Substrat sind die Wurzeln gut mit Wasser und Luft versorgt. Es kommt zu keiner Staunässe. Nicht zu empfehlen ist Humuserde. Wird diese verwendet, kommt es häufig zu Staunässe, was zu einer Wurzelfäule führt. Die Palme eignet sich außerdem gut für die Hydrokultur. Im Handel ist das passende Substrat erhältlich.

Die Bambuspalme Zuschneiden und Vermehren

Die Palme besitzt einen Vegetationspunkt und darf deshalb nicht ohne Grund gekürzt werden. Natürlich kann es im Einzelfall notwendig sein. Meist ist das der Fall, wenn ein Wedel verdorrt oder krank ist. In diesem Fall ist das kein Problem.
Die Vermehrung der Palme geschieht über deren Früchte. Die Pflanze bildet Rispen von gelben Blüten. Aus diesen entwickeln sich schwarze Früchte. Dieses in Substrat einsetzen und regelmäßig gießen.

Das Umtopfen der Pflanze

Das Umtopfen muss im Frühling erfolgen, wenn die Ruhephase gerade beendet wurde. Zunächst ein größeres Pflanzgefäß bereitstellen. Die Pflanze vorsichtig aus dem Substrat nehmen. Das alte Substrat behutsam von den Wurzeln entfernen. Diese dürfen nicht beschädigt werden, da sonst ein Teil der Pflanze nicht mehr mit Wasser versorgt wird. Die Pflanze in das neue Pflanzgefäß geben und mit Substrat bedecken. Danach die Palme angießen.

Befall von Schädlingen

Die Bambuspalme ist sehr pflegeleicht. Selbst für Anfänger ist die Pflanze gut geeignet und verzeiht auch grobe Haltungsfehler. Krankheiten kommen kaum vor. Auch Schädlinge finden sich selten. Spinnläuse und Milben braucht der Kunde nicht zu befürchten. Die einzige Bedrohung geht von der Roten Spinne aus. Ist die Pflanze von der Roten Spinne befallen, werden die Blätter gelb. Diese müssen sofort entfernt werden. Der Einsatz von chemischen Mitteln zur Bekämpfung der Roten Spinne ist nicht empfehlenswert. Oft wird die Pflanze dadurch stark geschädigt.

Fazit: Die Bambuspalme bringt ein Stück Exotik in die Wohnung 

Die Bambuspalme eignet sich vor allem für Anfänger, da sie besonders pflegeleicht ist. Selbst unerfahrene Pflanzenliebhaber können kaum etwas falsch machen. Zu beachten ist vor allem, dass die Pflanze nicht winterfest ist. Sie muss also vor dem ersten Frost in einem Raum gelagert werden, der möglichst nicht kälter als 10 Grad wird.
Die Pflanze sollte nicht zugschnitten werden, es sei denn, die Blätter sind verfärbt. Krankheiten kommen kaum vor. Lediglich die Rote Spinne stellt manchmal ein Problem dar. In diesem Fall muss der Besitzer die befallenen Blätter entfernen.

Mandelbaum

Der Mandelbaum ist der Traum eines jeden Blütenliebhabers. Im Frühjahr geizt er noch vor dem Austrieb des frischen Grüns nicht mit seiner weiß bis rosa strahlenden Blütenpracht und bringt so das Flair südeuropäischer Landschaften, ebenso wie es eine Palme tut, in die eigenen vier Wände. Früchte entwickeln die Mandelbäume jedoch erst nach frühestens fünf Jahren. Doch um einen Fruchtansatz überhaupt in Betracht zu ziehen, will die anspruchsvolle Pflanze bis dahin jedoch gut versorgt werden.

Hintergrundinformationen zum Mandelbaum

Mandel am MandelbaumDer Mandelbaum wird schon seit 4000 Jahren kultiviert und hat so in viele Teile der Welt gefunden. Seine ursprüngliche Heimat ist daher unsicher, aber vieles deutete darauf hin, dass er aus dem südwestasiatischen Raum stammt. Auch heute noch sind Mandeln als Nahrungsmittel wie Mandelmus, aber auch in Likören, Mandelmilch, Mandelöl, Mandelmehl, als Ausgangsstoff für Marzipan oder pur in der rohen oder gebrannten Form beliebt.

Der ideale Standort

Mandelbäume sind Sonnenliebhaber und fühlen sie sich an einem hellen Standort wohl. Morgensonne vertragen jedoch vor allem junge Bäumchen oder frische Blüten und Blätter nur schlecht. Ein Standort mit südwestlicher Ausrichtung ist daher am besten geeignet. Auch am Balkon oder der Terrasse ist der Mandelbaum gut aufgehoben, sofern die Pflanze bei harschen Bedingungen ins Haus geholt wird. Fröste sind unbedingt zu vermeiden.

So wird der Mandelbaum richtig versorgt

Düngen

Die optimale Düngung erfolgt im Frühjahr, wenn der Baum seine Reserven mobilisieren muss, um Blüten und Blätter auszutreiben. Dazu eignet sich Kompost oder Mulch sowie ein spezieller Dünger für Obstgehölze. Vor allem Bäume, die sich noch im Wachstum befinden, sind auf die zusätzliche Nährstoffzufuhr angewiesen.

Gießen

Mandelbäume vertragen Trockenheit nur mäßig gut, haben aber eine noch größere Abneigung gegen dauerhaft nasse Füße. Es muss daher auf eine gute Wässerung geachtet werden, bei der Staunässe vermieden wird. Besonders in der Wachstumsperiode sollte großzügig gegossen werden. Im Winter darf das Bodensubstrat auch mal leicht antrocknen. Dennoch bleibt eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung auch in der dunklen Jahreszeit wichtig. Der Boden sollte nie völlig austrocknen.

Erde

Die Mandel mag durchlässige und kalkhaltige Böden. Um Staunässe zu vermeiden, sollte unbedingt eine Drainageschicht eingerichtet werden. Diese leitet überflüssiges Wasser ab.

Mandelbaum in voller Blüte

Umtopfen

Wichtig ist ein Topf ausreichender Größe. Entsprechend muss das Mandelbäumchen gelegentlich umgetopft werden. Der neue Topf sollte mindestens doppelt so groß sein wie der alte. Alle Triebe des Mandelbaums sollten eingekürzt werden, um übermäßige Verdunstung zu vermeiden. Beim Einpflanzen ist darauf zu achten, dass die gleiche Pflanztiefe wie zuvor eingehalten wird.

Blätter stutzen

Um die gewünschte Wuchsform zu erzielen, sollte die Schere nach der Blüte angesetzt werden. Dabei werden alte Triebe und Blüten entfernt, indem ins frische Holz geschnitten wird.

Anzucht neuer Mandelbäume

Ein Mandelbaum kann direkt aus dem Kern gezogen werden, wobei der ideale Zeitpunkt dafür der Herbst ist. Die Anzucht erfordert viel Fingerspitzengefühl und Geduld. Um die Wasseraufnahme und anschließende Keimung des Sämlings zu fördern, kann die Außenschale vorsichtig angefeilt werden. Eine mehrstündige Wässerung vor dem Ausbringen ist förderlich. Anschließend wird der Samen etwa zwei Zentimeter tief in die Anzuchterde überführt. Wichtig ist eine ausreichende Feuchtigkeitsversorgung. Der Boden darf nicht austrocknen. Zudem sollte die Temperatur nicht unter 20 Grad Celsius fallen. Mit etwas Glück wird die Mandel nach einigen Monaten austreiben.

Überwinterung

Die Überwinterung sollte an einem nicht zu dunklen aber kühlen Ort erfolgen. Ein Wintergarten oder heller Kellerraum eignet sich am besten. Heizungsluft sollte vermieden werden. Temperaturen zwischen acht und zwölf Grad Celsius sind ideal.

Schädlinge und Krankheiten

Nach der Blüte kann es zur Spitzendürre kommen, bei der frische Triebe absterben. Um die Krankheit sicher einzudämmen, müssen die betroffenen Triebe bis zehn Zentimeter ins frische Holz zurückgeschnitten werden.
Weniger dramatisch ist der Befall der Blätter mit Blattläusen oder Spinnmilben. Da dieser meist lokal auftritt, ist auch in diesem Fall die effizienteste Methode, befallene Pflanzenteile zu entfernen.

Mandelöl

Die Mandel ist übrigens besonders wertvoll. Aus ihr wird Mandelöl, Mandellikör, Mandelmilch und das Mandelmehl (z.B. für Marzipan) gewonnen. Dabei ist die Mandel sehr gesund und enthält unter anderem die Vitamine A, E, B und D, sowie wertvolle Spurenelemente. Mandelöl bietet sich, wie wir auf medmensch.de erfahren haben, auch als wertvoller Zusatzstoff im Shampoo, bzw. als Kur nach dem Haarewaschen an. Die Inhaltsstoffe können Mangelerscheinungen vorbeugen und die Kopfhaut gesund halten. Das Öl wird dabei einfach nach dem Waschen in die Kopfhaut und die Haare vorsichtig einmassiert.
Tipp: besonders wertvoll ist kaltgepresstes Mandelöl, da hier die wenigsten Inhaltsstoffe bei der Herstellung des Öls verloren gehen.

Acai Palme

Acai Palmen sind auf den schlammigen Böden des ufernahen Regenwaldes beheimatet. Sie wachsen hier auf saisonalen Überflutungsgebieten. Mit ihren teils oberirdisch ausgeprägten Wurzeln hat sich die Acai Palme optimal an diese Gebiete angepasst. Sie bevorzugt ein heiß-feuchtes Klima.

Die Palme gewinnt aufgrund ihrer Acai Beere immer mehr Bedeutung. Die Früchte gelten als Superfood, da sie einen hohen Gehalt an Antioxidantien besitzen. Sie regt den Stoffwechsel an, was sie zu einem beliebten Nahrungsergänzungsmittel bei Diäten macht. Doch auch die Palmherzen gelten in ihrem Herkunftsgebiet als wahre Delikatesse. Zudem wird das Holz der Palme als Baumaterial genutzt.

Die Kraft der Beeren

Ebenfalls als Superfood agiert übrigens die Aroniabeere und hier der Saft der Aronia, die auch als Schwarze Apfelbeere bezeichnet wird. Die Aronia-Pflanze zählt zu den Rosengewächsen und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Vor rund 100 Jahren entdeckten die Russen die Pflanze und kultivierten sie auf Feldern in ihrem Heimatland. Von dort fanden sie ihren Weg nach Deutschland und dort zunächst nach Sachsen in den 1970er-Jahren. Mit ihrer dunkelblauen Farbe erinnert die Aroniabeere am ehesten an eine Heidelbeere (Blaubeere), jedoch ist die Aroniabeere geschmacklich statt süß eher herb-sauer. Die schwarze Apfelbeere gilt als wahre Vitaminbombe. Neben den Vitaminen A, C, E, K und dem gesamten Vitamin-B-Komplex erhält die Frucht die Mineralstoffe Magnesium, Kalium, Kalzium, Zink und Eisen. Ihr mengenmäßig größter Anteil entfällt auf Polyphenole, hauptsächlich vertreten durch Anthocyane und Flavonoide. Sie gehören zu den stärksten Antioxidantien, die in der Natur vorkommen und schützen die menschlichen Zellen vor Krebs und Alterung. Reiner Aroniasaft ist als Muttersaft, Direktsaft oder Konzentrat erhältlich. Die höchste Qualitätsstufe ist der Muttersaft, bei dem die erste schonende Pressung der Beere als Saft abgefüllt wird.

Standortbedingungen

Acai Palmen benötigen einen Standort mit einer hohen Luftfeuchtigkeit. Diese sollte zwischen 71 und 90 Prozent liegen. Sie fühlt sich besonders wohl bei Temperaturen zwischen 22° und 31,5° Celsius. Acai Palmen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden. Eine Kultivierung wird aber durch ein Substrat unterstützt, dass reich an organischen Substanzen ist. In fester Erde, die an die natürlichen Auenstandorte erinnert, fühlen sich Acai Palmen wohl. Hier bilden sie Luftwurzeln aus, die bis zu 40 cm in die Höhe reichen können und einen Durchmesser von bis zu einem Zentimeter entwickeln. Die Pflanzen sollten hell stehen. Ideal sind Standorte mit Morgen- und Abendsonne. Nach einer Gewöhnung an vollsonnige Standorte vertragen die Pflanzen auch ganztägig eine direkte Sonneneinstrahlung.Die Pflege der Acai Palme

Düngen:

Werden Acai Palmen im Freiland kultiviert, haben die Wurzeln die Möglichkeit, Nährstoffe aus den tieferen Bodenschichten zu beziehen. Unter diesen Bedingungen benötigen die Pflanzen keinen zusätzlichen Dünger. Bei der Kultivierung im Topf kann eine regelmäßige Düngung etwa alle vier bis acht Wochen das Wachstum unterstützen.Gießen:
Acai Palmen benötigen viel Wasser. Das Substrat sollte nie vollständig austrocknen. Wenn die oberste Schicht der Erde angetrocknet ist, empfiehlt sich eine Wasserzugabe. Acai Palmen vertragen kein kalkhaltiges Wasser. Sie mögen es gerne, wenn ihre Blätter regelmäßig mit Wasser besprüht werden.Vermehrung der Palmen
Acai Palmen werden über ihre Samen vermehrt. Die Keimung dauert an einem halbschattigen Standort etwa ein bis zwei Monate.

So wird die Palme überwintert

Bei Zimmertemperatur können die Pflanzen problemlos überwintert werden. Die Temperatur sollte nicht unter 15° Celsius fallen. Im Winter benötigt die Pflanze weniger Wasser. Es sollte darauf geachtet werden, dass sich an den Wurzelballen keine Staunässe bildet.Krankheiten und Schädlinge

Acai Palmen werden von Spinnmilben und Schildläusen befallen. Um einen Befall durch Spinnmilben zu verhindern, hilft ein regelmäßiges und ausgiebiges Besprühen der Blätter mit Wasser. Schildläuse können mit einer Lösung aus Alkohol und Seife behandelt werden.

Merkmale der Acai Palme

Acai Palmen entwickeln bis zu 25 Stämme. Sie können zwischen drei und 20 Meter hoch werden. In ihren natürlichen Verbreitungsgebieten wächst die Palme gerne auf engem Raum in Gesellschaft mit anderen Acai Palmen. Dadurch konkurrieren die Pflanzen um Licht und schießen in die Höhe. Wenn der Lichteinfall größer wird, bleiben die Stämme relativ niedrig.

Die Palmen entwickeln ein graziles Erscheinungsbild mit sehr schlanken Stämmen. Ihre Krone setzt sich aus gebogenen Fächerblättern zusammen. Die Blütenstände werden unterhalb der Krone gebildet. Nach der Befruchtung der Blüten durch Insekten entwickeln sich kleine Beerenfrüchte. Ein Blütenstand kann bis zu 900 Früchte tragen.