Winterharte Palmen: Was gibt es zu beachten?

Viele Menschen denken, dass Palmen eine exotische Pflanze sind und deshalb nur in wärmeren Klimazonen gedeihen können. Doch das stimmt nicht! Es gibt winterharte Palmen, die auch in Deutschland problemlos überwintern können.

 

 Das Wichtigste in Kürze

  • Einige Palmenarten sind bis zu -15 Grad Celsius winterhart.
  • Palmen sind im Sommer und im Winter sehr pflegeleicht.
  • Nur wenig Aufwand ist erforderlich, um Palmen vor Dauerfrost zu schützen

 

Was ist das Besondere an winterharten Palmen?

Winterharte Palmen sind eine besondere Art von Palmen, die es ermöglichen, unter kalten Bedingungen zu überleben. Winterharte Palmen können in den meisten Klimazonen gepflanzt oder aufgestellt werden und benötigen nur minimalen Pflege.

Welche Arten von winterharten Palmen sind winterfest?

Einige der beliebtesten winterharten Palmenarten sind die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei), die Wagners Hanfpalme (Trachycarpus wagnerianus), die Zwergpalmetto (Sabal minor), die Nadelpalme (Rhapidophyllum hystrix) und die Geleepalme (Butia capitata). Diese Arten von Palmen können in den meisten Gebieten Deutschlands problemlos überwintert werden. Palmenarten, wie die Zuckerrohrpalme (Dypsis baronii), sind bedingt frosthart.

Die Chinesische Hanfpalme

Die Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) ist eine der beliebtesten Palmenarten in Deutschland. Die rundliche Krone und die langen, dicken Blätter machen sie zu einem echten Blickfang in jedem Garten. Die Palme ist relativ pflegeleicht und kann sowohl im Garten als auch in Kübeln gedeihen.
Die Palme benötigt viel Sonne und Wärme, daher sollte sie an einem sonnigen Standort gepflanzt werden. Zum anderen ist die Chinesische Hanfpalme sehr frosthart und kann bis zu -15°C vertragen. In extremen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass die Palme Schäden an ihren Blättern davonträgt.

Zwergpalmetto

Zwergpalmetto ist eine kleine Palmenart, die nicht höher als 2-3 m hoch wird. Diese Art der Palme ist sehr anpassungsfähig und gedeiht sowohl in feuchten als auch in trockenen Gebieten. Zwergpalmen sind auch relativ frosthart und können bis zu -15 °C vertragen.
Die Blätter der Zwergpalme sind dunkelgrün, mit spitzen Enden. Die Blätter sind im Allgemeinen 10-20 cm lang und 2-5 cm breit.

Wagners Hanfpalme

Die Wagner-Hanfpalme ist eine der bekanntesten und beliebtesten Arten von Hanfpflanzen. Diese robuste Pflanze ist nicht nur widerstandsfähig gegen Schädlinge, sondern auch sehr einfach zu kultivieren.

Die Nadelpalme

Die Nadelpalme ist eine sehr beliebte Pflanze, die sowohl in Gärten als auch in Wohnungen gepflanzt wird. Sie ist relativ einfach zu pflegen und benötigt nur wenig Wasser. Die Nadelpalme kann bis zu 5 m hoch werden.

Vertragen winterharte Palmen Frost?

Ja, winterharte Palmen können durchaus kurzzeitigen Frost bis zu -10 Grad Celsius vertragen.

Palmen vor Dauerfrost schützen

Rindenmulch oder Stroh ist ein idealer Schutz gegen Kälte, da es die Wurzeln der Palme vor dem Erfrieren schützt.
Topfpflanzen können in den Wintermonaten in größere Töpfe umgepflanzt werden, damit sie mehr Schutz vor tiefen Temperaturen haben. Die Töpfe sollten dann mit einer Fließ oder einer Kokosmatte eingewickelt werden, um zu verhindern, dass die Wurzeln einen Kälteschaden erleiden.
Zudem sollte man die Blätter zusammenbinden, bevor die Temperaturen unter 10 Grad sinken. Dies schützt die Blätter vor einer möglichen Schneelast.

Wo kann man Palmen kaufen?

Palmen können in einigen Gartencentern und Baumärkten gekauft werden. Einige Hersteller bieten auch Online-Shops an.

Palmen richtig pflanzen

Es gibt einige Dinge zu beachten, damit die Palme gut gedeiht und lange Freude bereitet. Zuerst sollte man sich überlegen, welche Art von Palme man pflanzen möchte. Die meisten Palmen, die in unseren Breitengraden kultiviert werden, stammen ursprünglich aus den Tropen und benötigen daher einen warmen, sonnigen Standort. Auch die Bewässerung ist bei Palmen sehr wichtig. Die meisten Arten mögen es nicht, wenn ihre Wurzeln durchgehender Nässe ausgesetzt sind, da sie dadurch anfälliger für Pilzbefall sind. Daher sollte man bei der Bewässerung darauf achten, die Pflanze nicht zu ausgiebig zu gießen. Eine weitere wichtige Pflegeanleitung für Palmen lautet: nicht zu viel düngen! Es kommt oft zu einer Überdüngung, was zu einem schwachen Wuchs und gelben Blättern führen kann. Also lieber etwas weniger als zu viel düngen!

Die richtige Erde für Palmen

Eine der häufigsten Ursachen für das Ableben von Palmen ist die falsche Erde. Die meisten Palmen wachsen am besten in leicht saurer oder neutraler Erde mit einem pH-Wert von 6,5 bis 7,5. Wenn man nicht weiß, welchen pH-Wert die Erde entspricht, kann man einen Bodentester beim Gartencenter kaufen. Einige Palmen, wie zum Beispiel Yuccas und Sägepalmen, bevorzugen etwas alkalischere Böden mit einem pH-Wert von 7,0 bis 8,0.
Die meisten Palmen sind tropische oder subtropische Pflanzen und benötigen daher feuchte Böden. Wenn die Erde zu trocken ist, wird die Palme schnell welken und absterben. Wenn die Erde zu nass ist, kann die Palme an Fäule erkranken.
Um sicherzustellen, dass die Palme genug Feuchtigkeit erhält, sollte man sie regelmäßig gießen und mulchen. Mulchen hilft dabei, den Boden feucht zu halten und Unkraut abzuwehren. Eine Schicht aus Kompost oder Rinde um die Palme herum ist ideal.
Palmen benötigen auch viel Nährstoffe, um gesund zu bleiben. Daher sollte man ihnen regelmäßig Dünger geben. Ein guter Dünger für Palmen enthält Stickstoff, Kalium und Phosphor in einem Verhältnis von 3:1:2.

Muss man Palmen schneiden?

Palmen müssen nicht unbedingt geschnitten werden, aber es kann nötig sein, wenn ihre Blätter braun werden.

Fazit

Alles in allem lässt sich sagen, dass winterharte Palmen eine gute Wahl für den Garten sind. Sie sind pflegeleicht und anspruchslos und passen sowohl zu modernen als auch zu traditionellen Gartenstilen. Wenn Sie sich für eine winterharte Palme entscheiden, sollten Sie jedoch einige Punkte beachten.