Kokospalme

Kokospalmen sind die ultimativen Urlaubsfeelingpflanzen. Sie können bis zu 30 Meter hoch werden, sind das ganze Jahr über grün und tragen jährlich 20 bis 40 Kokosnüsse. Kokospalmen sind jedoch nicht nur schön anzusehen, mit ihnen kann man auch Palmhonig, Palmessig, Palmwein und viele andere interessante Produkte herstelen.

Entgegen der gängigen Vorstellung haben Kokospalmen sogar nur einen geringen Pflegebedarf. Sie brauchen allerdings viel Licht. Es ist trotzdem nicht leicht, Kokospalmen in Europa zu pflegen, da ihnen das passende Klima fehlt. Man muss einer Kokospalme schon viel Aufmerksamkeit widmen, um sie irgendwann zum Blühen zu bringen. Eine erste Blüte ist dann nach etwa 7 Jahren möglich. Auf Kokosnüsse sollte man sich zunächst dennoch nicht einstellen.


Palmenmann

Der ideale Standort

Kokospalmen benötigen viel Licht, deshalb sollten sie im Winter künstliche Beleuchtung erhalten. Die Temperatur muss unbedingt mindestens 20 Grad betragen und auch eine hohe Luftfeuchtigkeit sollte aufrecht erhalten werden. Es empfiehlt sich dabei eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 70 Prozent.

In unseren Breitengraden werden Kokospalmen normalerweise im Haus gehalten. Eine Freilandhaltung ist eigentlich nicht möglich.

So wird die Kokospalme richtig versorgt:

Düngen:

Am Besten wird die Kokospalme alle zwei Wochen gedüngt. Es eignet sich dafür Flüssigdünger.

Gießen:

In den Sommermonaten benötigt die Kokospalme viel Flüssigkeit. In den Wintermonaten hingegen geht es nur daurm, dass der Boden stets feucht gehalten wird. Besonders wichtig ist beim Gießen, dass die Flüssigkeit nicht zu kalt ist.

Der ideale Zeitpunkt um zu gießen ist, wenn die oberste Erdschicht schon leicht trocken geworden ist. Kokospalmen vertragen außerdem kein kalkiges Wasser.

Erde:

Normalerweise wachsen Kokospalmen in ihrer Heimat in Strandnähe. Der Boden dort ist gekennzeichnet von einem leichten Säuregehalt, von hoher Durchlässigkeit und auch ein Lehmanteil ist charakteristisch. Dementsprechent sollte auch das Substrat ausgewählt werden. Es empfiehlt sich ein Erdgemisch mit Kompost zu wählen, das einen leichten Säuregrad aufweist. Dazu sollte man Sand und Lavasplit oder Tonbruch geben. Auf gar keinen Fall sollte man Torf beimischen!

Umtopfen:

Ein Umtopfen ist alle zwei bis drei Jahre sinnvoll, beziehungsweise immer dann, wenn die Palme durchwurzelt. Beim Umtopfen sollte man aber unbedingt behutsam mit der Pflanze umgehen. Es muss darauf geachtet werden, dass die Pfahlwurzeln nicht verletzt werden.

Im neuen Topf sollte die Palme dann bis zur Hälfte der Nuss in die Erde eingesetzt werden. Das Substrat sollte dann festgedrückt werden. Gut ist es, wenn die Kokospalme danach noch mit Wasser und Düngemittel versorgt wird.

Blätter stutzen:

Es ist nicht nötig, eine Kokospalme zurück zu schneiden. Wenn bei einem Rückschnitt das Palmherz beschädigt wird stirbt die Pflanze.

Natürlich können Blätter aber ohne Probleme abgeschnitten werden. Am Besten tut man dies, wenn sie schon getrocknet sind. Hierbei ist aber von Bedeutung, dass etwa drei bis vier Zentimeter vertrocknetes Blatt vor dem Stamm bestehen bleiben.

Anzucht neuer Kokospalmen:

Eine Vermehrung von Kokospalmen über Stecklinge ist nicht möglich. Weitere Kokospalmen können nur über Kokosnüsse angezogen werden.

Überwinterung:

Es ist sehr wichtig ,dass im Winter dieselben Bedingungen aufrecht erhalten werden, wie auch im Sommer. Das heißt, es darf nicht viel Kälter als 20 Grad werden, die Luftfeuchtigkeit muss hoch bleiben und die Palme benötigt 12 Stunden lang Lichteinstrahlung (tausend bis zweitausend Lux).

Gedüngt werden muss im Winter allerdings nicht. Außerdem kann das Gießen reduiert werden auf etwa einmal wöchentlich.

Schädlinge und Krankheiten:

Kokospalmen sind sehr anfällig für Schädlinge, zum Beispiel für Schildläuse, Thrispen und Spinnmilben.

Spinnmilben zeigen an, dass die Luftfeuchtigkeit zu niedrig ist. Wenn die Blätter dann abgespült werden, kann man den Befall reduzieren.

Bei Schildläusen muss man bereits mit etwas drastischeren Mitteln vorgehen. Es empfiehlt sich ein Abspülen der Blätter mit einer Mischung aus Alkohol und Seife.

Ein gutes Mittel, um die Gesundheit der Kokospalme zu verbessern ist auch immer die Erhöhung der Lichteinstrahlung.

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Hintergrundinformationen zur Kokospalme:

Kokospalmen wachsen in Strandnähe und in den Tropen, zum Beispiel in den tropischen Räumen von Asien, Afrika und Südamerika. In einigen Teilen der Welt werden sie als Nutzpflanzen verwendet z.B. zur Herstellung von Kokosnussmilch oder Holzprodukten, aber auch zur Herstellung von Kokosöl was als sehr gesund für die Kopfhaut gilt. Der gezielte Anbau von Kokospalmen lässt sich 3000 Jahre zurückverfolgen. Mittlerweile werden sogar etwa zehn Prozent des weltweiten Pflanzenölkonsums durch Palmen gestellt.