Bananenstaude

  • Hoher Licht- und Luftfeuchtigkeitsbedarf

  • nicht winterfest

  • anspruchsvoll in der Pflege

  • im Sommer auch draußen an einem windgeschützten Ort

  • schnelles Wachstum und große Wuchshöhe

  • schnelle Vermehrung

Kaum eine Pflanze kann mehr Karibikfeeling nach Hause bringen wie die Bananenstaude, die den wissenschaftlichen Namen „musa basjoo“ trägt. Von der Bananenstaude gibt es unterschiedliche Züchtungen, die unterschiedliche Wuchshöhen erreichen. Bananenpflanzen kennzeichnen sich durch auslandene, breite Blätter in dunklem grün und einem Scheinstamm.

Die klassische Bananenstaude fürs Zimmer trägt den lateinischen Namen Musa basjoo und erreicht eine Wuchshöhe von zwei bis sechs Metern. Bananenstauden wachsen Blatt für Blatt sehr schnell und braucht einen hellen Standort, der ihr viel Platz bietet um sich auszubreiten.

Eine Bananenpflanze ist keine Anfängerpflanze, denn sie benötigt anspruchsvolle Pflege.

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Der ideale Standort

Eine Bananenpflanze kommt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen. Diese Gebiete kennzeichnen sich durch eine hohe Luftfeuchtigkeit und viel Licht aus.

Bananenstauden bevorzugen daher lichtdurchflutete Räume, die eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 50 Prozent aufweisen. Besonders Wintergärten bieten sich daher für Bananenstauden an. Die Staude reagiert empfindlich auf Ortswechsel, deswegen sollte man ihr einen festen Standort zur Verfügung stellen, an dem sie möglichst viel Platz einnehmen darf.

Im Sommer kann die Banane jedoch bei passenden Temperaturen auch im Freien stehen und sich gut entwickeln. Bei der Standortwahl im Freien ist allerdings darauf zu achten, einen windgeschützten Ort zu wählen. Die breiten Blätter der Bananenstaude sind schließlich sehr empfindlich und werden durch Wind schnell beschädigt. Es empfiehlt sich außerdem eine langsame Umgewöhnung an den Standort im Freien. Wie bei anderen Zimmerpflanzen auch, können die Blätter der Bananenstaude verbrennen, wenn sie plötzlich ungewohnterweise zu viel Sonneneinstrahlung genießt.

So wird die Bananenstaude richtig versorgt:

Düngen:

Am Besten wird die Bananenstaude das ganze Jahr über mit geringen Mengen an flüssigem Dünger versorgt. In den Sommermonaten hat die Bananenstaude ein größeres Wachstum, weswegen sie dann jede Woche gedüngt werden sollte. Im Winter jedoch genügt es, sie einmal pro Monat mit Dünger zu versorgen.

Gießen:

Die Banane sollte auf gar keinen Fall zu viel gegossen werden (keine Staunässe!). Die Pflanze ist besonders dankbar, wenn sie häufig aber dafür nur in geringen Dosen Gießwasser erhält. Das liegt daran, dass über die ausladenden Blätter stetig Verdunstung stattfindet und auch in den Tropen gibt es in der Regenzeit regelmäßige Regenfälle.

Wenn die Pflanze jedoch in einer sonnigen Ecke steht oder in den Sommermonaten draußen steht muss die Wasserzufuhr erhöht werden. Für das Gießen eignet sich vor allem Wasser auf Zimmertemperatur und mit niedrigem Kalkgehalt (z.B. Regenwasser).

Erde:

Am wohlsten fühlt sich die Bananenpflanze, wenn sie in herkömmlicher Blumenerde mit Torfanteil wachsen darf. Als Zusatz kann ein Substrat auf Kompostbasis gegeben werden. Beim Erwerb eines Substrats muss aber auf die Durchlässigkeit geachtet werden. Einige Substrate speichern zu viel Wasser. Dies führt zu einer Stocknässe am Boden des Blumentopfes und schädigt die Bananenstaude.

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Umtopfen:

Um das Wachstum der Bananenstaude zu fördern sollte sie regelmäßig in einen jeweils etwas größeren (nicht zu großen!) Topf umgepflanzt werden. Da Bananen besonders im Sommer stark wachsen empfiehlt es sich, im Frühling umzutopfen.

Beim Umtopfen sollte die Erde am Besten nicht nass sein. Zur Not können die Wurzeln kurz vorsichtig mit einem Tuch getrocknet werden. Im neuen Topf sollte die Pflanze dann nicht zu oberflächlich aber auch nicht zu tief eingepflanzt werden. Auch hierdurch kann Staunässe begünstigt werden.

Ableger entfernen:

Zum Wohle der Bananenpflanze müssen Ableger möglichst bald entfernt werden. Nur so kann die Bananenpflanze ihre Wuchshöhe erreichen.

Blätter stützen:

Bananenstauden müssen nicht gestutzt werden. Wenn es aus Platzgründen sein muss, können Blätter aber entfernt werden. Normalerweise beeinträchtigt das Entfernen von Blättern die Pflanze nur in geringem Maße.

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Anzucht neuer Bananenstauden:

Die Bananenstaude bildet üblicherweise schnell Ableger. Die Ableger können einfach in einen Topf eingepflanzt werden. Daraus wächst dann eine neue Bananenstaude, die mit der Mutterstaude identisch ist.

Überwinterung:

Bei der Überwinterung haben die unterschiedlichen Bananenarten ganz unterschiedliche Anforderungen. Allgemein kann man jedoch sagen, dass sich Bananen bei einer Temperatur von etwa 10 Grad problemlos überwintern lassen. Mit weniger als 5 Grad sollten die Bananenpflanzen aber nicht konfrontiert werden.

Noch ein Tipp: je niedriger die Temperatur ist, desdo dunkler sollte (bei den meisten Bananenarten) das Zimmer zur Überwinterung der Bananenpflanze sein. Andere Bananenarten brauchen allerdings ein künstliches Licht um überwintern zu können und ihren Lichtbedarf zu decken.

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Schädlinge und Krankheiten:

Es kommt nicht oft vor, dass Bananenstauden an Krankheiten leiden oder von Schädlingen befallen sind. Wenn jedoch eine ungewöhnliche Veränderung z.B. an den Blättern erkannt wird muss schnell gehandelt werden. In diesem Fall sollten kranke Blätter abgeschnitten werden. Die Wunden können mit Asche oder einem käuflichen Mittel versehen werden. Nach dem Rückschnitt sollte dann außerdem auch ein Umtopfen stattfinden.

Gelbe Blätter: die Pflanze hat einen Nährstoffmangel. Düngen!

Blätter fallen von alleine ab: ungünstiger Standort mit zu wenig Feuchtigkeit oder Licht

Spinnmilben und Wollläuse: zu wenig Wasserzufuhr oder zu niedrige Temperatur

Braune und trockene Blattränder: zu wenig Luftfeuchtigkeit

Hintergrundinformationen zur Bananenstaude:

Die lateinische Bezeichnung für die Bananenstaude ist Musa basjoo, was so viel wie „Japanische Faserbanane“ bedeutet. Alle Bananenarten zählen zur Familie der Bananengewächse, den sogenannten „Musacaeae“.

Der Ursprung der Bananenstaude lässt sich geographisch auf den asiatischen und afrikanischen Raum festmachen. Mittlerweile sind Bananen aber überall dort heimisch, wo es ganzjährig kein kaltes Klima gibt. Immer häufiger leben Bananenstauden auch als Zimmerpflanze in Haushalten.

Man unterscheidet Bananenpflanzen in Früchtetragende und Faserbananen ohne Früchte. Faserbananenpflanzen wachsen hauptsächlich in Afrika, sind aber auch in Teilen Asiens anzutreffen. Die früchtetragenden Bananenarten sind im gesamten tropischen und subtropischen Raum vorzufinden.

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